{"id":230383,"date":"2026-07-22T17:31:00","date_gmt":"2026-07-22T15:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/?p=230383"},"modified":"2026-07-21T20:33:09","modified_gmt":"2026-07-21T18:33:09","slug":"freiheitliche-fordern-wahlreform-jetzt-ist-die-chance-fur-ein-gerechtes-system","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/2026\/07\/22\/freiheitliche-fordern-wahlreform-jetzt-ist-die-chance-fur-ein-gerechtes-system\/","title":{"rendered":"Freiheitliche fordern Wahlreform: \u201eJetzt ist die Chance f\u00fcr ein gerechtes System\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"isSelectedEnd\"><strong>Roland Stauder begr\u00fc\u00dft den Kurswechsel der SVP beim Senatswahlkreis und verlangt die Abschaffung der regionalen 20-Prozent-H\u00fcrde<\/strong><\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Die Debatte um den Senatswahlkreis Bozen\u2013\u00dcberetsch\u2013Unterland nimmt eine neue politische Wendung. Die Freiheitlichen begr\u00fc\u00dfen die Ank\u00fcndigung der SVP, eine Verkleinerung des Wahlkreises verhindern und keine politischen \u201eDeals\u201c eingehen zu wollen. Gleichzeitig sieht Freiheitlichen-Obmann Roland Stauder nun die Gelegenheit gekommen, das Wahlsystem in S\u00fcdtirol grundlegend zu reformieren.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Im Mittelpunkt seiner Kritik steht die regionale 20-Prozent-H\u00fcrde f\u00fcr die Abgeordnetenkammer. Diese sei in ihrer konkreten Wirkung f\u00fcr S\u00fcdtirol faktisch eine 40-Prozent-H\u00fcrde und k\u00f6nne damit zu einer politischen Monopolstellung einzelner Parteien f\u00fchren, argumentiert Stauder.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">\u201eIm 21. Jahrhundert haben derartige H\u00fcrden keine Berechtigung\u201c, so der Freiheitlichen-Obmann. Sowohl f\u00fcr den Senat als auch f\u00fcr die Abgeordnetenkammer m\u00fcsse ein reines Verh\u00e4ltniswahlrecht angestrebt werden. Nur ein solches System k\u00f6nne der politischen Vielfalt S\u00fcdtirols und dem besonderen Charakter des Landes gerecht werden.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">F\u00fcr die Freiheitlichen ist die aktuelle Diskussion daher mehr als ein Streit um die Gr\u00f6\u00dfe eines Wahlkreises. Sie bietet ihrer Ansicht nach die M\u00f6glichkeit, die Grunds\u00e4tze der politischen Repr\u00e4sentation neu zu diskutieren.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Wahlgesetze d\u00fcrften nicht zum Ergebnis kurzfristiger parteipolitischer Vereinbarungen werden, betont Stauder. Sie m\u00fcssten auf einem m\u00f6glichst breiten politischen Konsens beruhen. Andernfalls entstehe in der Bev\u00f6lkerung der berechtigte Eindruck, dass nicht demokratische Grunds\u00e4tze, sondern parteipolitische Interessen im Vordergrund st\u00fcnden.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Den richtigen Ort f\u00fcr eine solche Debatte sehen die Freiheitlichen im S\u00fcdtiroler Landtag. Dort m\u00fcsse \u00fcber ein Wahlsystem diskutiert werden, das die politische Vielfalt des Landes besser abbildet und eine m\u00f6glichst breite demokratische Repr\u00e4sentation sicherstellt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Roland Stauder ist der Zeitpunkt g\u00fcnstig: Die Diskussion um den Senatswahlkreis k\u00f6nnte damit zum Ausgangspunkt f\u00fcr eine umfassendere Wahlrechtsreform werden.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Im Bild: Roland Stauder<\/em><\/p>\n\n    <div class=\"xs_social_share_widget xs_share_url after_content \t\tmain_content  wslu-style-1 wslu-share-box-shaped wslu-fill-colored wslu-none wslu-share-horizontal wslu-theme-font-no wslu-main_content\">\n\n\t\t\n        <ul>\n\t\t\t        <\/ul>\n    <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roland Stauder begr\u00fc\u00dft den Kurswechsel der SVP beim Senatswahlkreis und verlangt die Abschaffung der regionalen 20-Prozent-H\u00fcrde Die Debatte um den Senatswahlkreis Bozen\u2013\u00dcberetsch\u2013Unterland nimmt eine neue politische Wendung. 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