{"id":164899,"date":"2023-08-08T15:15:00","date_gmt":"2023-08-08T13:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/?p=164899"},"modified":"2024-10-08T23:50:39","modified_gmt":"2024-10-08T21:50:39","slug":"bleibender-umweltschutz-durch-geldanreize","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/2023\/08\/08\/bleibender-umweltschutz-durch-geldanreize\/","title":{"rendered":"Bleibender Umweltschutz durch Geldanreize"},"content":{"rendered":"<p>K\u00f6nnen Geldanreize zum langfristigen Schutz von \u00d6kosystemen f\u00fchren? Sogenannte \u201ePayments for Ecosystem Services\u201c motivieren Landbesitzer:innen durch Zahlungen zum Erhalt der Umwelt. Esther Blanco, Professorin f\u00fcr Volkswirtschaft an der Universit\u00e4t Innsbruck, erforscht PES . Durch eine neue Studie an kolumbianischen Landbesitzer:innen zeigt sie nun, dass die Motivation zum Umweltschutz auch dann erhalten bleibt, nachdem die Zahlungen eingestellt wurden.<\/p>\n<p>Viele \u00d6kosysteme der Welt sind \u00fcberlastet und stehen vor Kippunkten. Damit sind auch ihre zahlreichen Dienstleistungen bedroht, die f\u00fcr unser \u00dcberleben essentiell sind und die in der Regel als Selbstverst\u00e4ndlich wahrgenommen werden. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel frisches Trinkwasser, Atemluft und Pflanzenbest\u00e4ubung. Ein Ansatz, um \u00d6kosysteme zu sch\u00fctzen, sind die sogenannten Payments for Ecosystem Services (PES). Kritiker:innen bef\u00fcrchten jedoch, dass dieser Ansatz andere, moralische Motivationen f\u00fcr den Umweltschutz verdr\u00e4ngen k\u00f6nnte. Eine Studie von Esther Blanco, Professorin f\u00fcr Volkswirtschaft an der Universit\u00e4t Innsbruck, zeigt nun, dass dem nicht so ist.<\/p>\n<p>\u201ePES sind Programme, bei denen Landbesitzer:innen daf\u00fcr bezahlt werden, die Natur zu erhalten\u201c, erkl\u00e4rt Esther Blanco \u201eSie stellen eine M\u00f6glichkeit dar, der Natur selbst einen Wert zuzuweisen, so dass Landbesitzer:innen die Natur in ihrem unber\u00fchrten Zustand als wertvoll erachten und nicht nur auf ihre produktive Nutzung aus sind. So erh\u00e4lt beispielsweise ein Baum einen Wert, ohne dass er daf\u00fcr gef\u00e4llt und zu Holz verarbeitet werden muss.\u201c Somit stellen PES ein Instrument dar, dass die Vorstellung \u00e4ndern soll, aus der Natur gewonnene Vorteile und Leistungen seien gratis. Weltweit laufen aktuell gesch\u00e4tzt 550 PES-Programme, insgesamt 36 Milliarden Dollar werden dadurch j\u00e4hrlich als Zahlungen in den Naturschutz investiert. Allerdings k\u00f6nnen PES auch aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden wieder eingestellt werden, z.B. aus politischer Motivation oder weil ein Programm ausl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Eine grundlegende Bef\u00fcrchtung wird immer wieder von Kritiker:innen ge\u00e4u\u00dfert: eine Bepreisung der Natur k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass Naturschutz ausschlie\u00dflich unter finanziellem Gesichtspunkt betrachtet wird, und dass Menschen demotiviert werden k\u00f6nnten, die Natur aus anderen Gr\u00fcnden zu erhalten, die in der Vergangenheit f\u00fcr sie von Bedeutung waren. \u201eZu diesen Motivationen z\u00e4hlen unter anderem der Stolz auf die eigenen Bem\u00fchungen zur Erhaltung der Natur, Verantwortungsbewusstsein, moralische Werte und soziale Normen\u201c, sagt Blanco. Dies Verdr\u00e4ngung von urspr\u00fcnglichen Motivationen durch Geldanreize nennt sich in der Volkswirtschaftslehre \u201eVerdr\u00e4ngungseffekt\u201c oder \u201eCrowding Out\u201c. Fallen die Zahlungen weg, so die Bef\u00fcrchtung, verschwindet auch die Motivation.<\/p>\n<p>In einer neu ver\u00f6ffentlichten Studie verglich Blanco Landbesitzer:innen in Kolumbien, deren PES-Zahlungen eingestellt wurden, mit solchen, die gar keine erhalten hatten oder sie noch bezogen. Dabei stellte sie fest, dass kein Verdr\u00e4ngungseffekt stattfand. Die Landbesitzer:innen zeigten sich auch nach Einstellung der Zahlungen motiviert und betrieben weiter Umweltschutz auf ihrem Land. Dieser wichtige Kritikpunkt gegen\u00fcber PES lie\u00df sich somit nicht best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Blanco lehrt und forscht mit einem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Mit ihrer Forschung untersucht sie den Einfluss von Institutionen auf kooperatives Verhalten und die St\u00e4rkung von gr\u00fcnen, fairen, wissensbasierten Gesellschaften. Mit PES hat die Wissenschaftlerin sich schon eingehend besch\u00e4ftigt und zahlreiche Studien ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>\u201ePES werden sehr h\u00e4ufig im Kampf gegen den Klimawandel eingesetzt, zum Beispiel in der REDD+-Initiative, die W\u00e4lder als Kohlenstoffspeicher finanziell attraktiv machen soll\u201c, sagt Blanco. \u201eMeine Meinung zu klimapolitischen Ma\u00dfnahmen ist sehr pragmatisch: Wenn sie wirksam sind und das Wohlergehen und Gleichheit verbessern, sollten sie genutzt werden. Einzelne politische L\u00f6sungen f\u00fcr den Klimaschutz werden meiner Meinung nach nicht ausreichen. Ich sehe die gr\u00f6\u00dfte Hoffnung in einem Policy-Mix, der auch eine Entsch\u00e4digung derjenigen vorsieht, die sich st\u00e4rker f\u00fcr den Klimaschutz einsetzen.\u201c<\/p>\n<p>Als n\u00e4chsten Schritt plant Blanco, aus den Ergebnissen ihrer Studie allgemeine Aussagen abzuleiten. \u201eIch habe mehrere wirtschaftliche Experimente zu den Merkmalen von PES-Programmen durchgef\u00fchrt, um positive Wechselwirkungen zwischen Geber:innen und Empf\u00e4nger:innen festzustellen. \u201eEs w\u00e4re sehr interessant, einige der Ergebnisse in der Praxis zu pr\u00fcfen, \u00e4hnlich wie bei der k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Studie\u201c, sagt Blanco. Zum Beispiel haben wir\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0167268121002456\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0167268121002456&amp;source=gmail&amp;ust=1691567584469000&amp;usg=AOvVaw2T2vZdvuH1hgoxDO6r4JGa\">das sehr belastbare Ergebnis<\/a>, dass Ausgleichszahlungen am besten funktionieren, wenn\u00a0<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s10683-022-09766-7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s10683-022-09766-7&amp;source=gmail&amp;ust=1691567584469000&amp;usg=AOvVaw3PN-vOxlg3ccrQ_YDIyxlS\">relativer Aufwand mit relativen Belohnungen<\/a>\u00a0kompensiert wird, also dass diejenige, die mehr Aufwand betreiben, auch mehr Ausgleichszahlungen erhalten. Wenn die Entsch\u00e4digung gleichm\u00e4\u00dfig an alle verteilt wird, unabh\u00e4ngig von der Anstrengung, k\u00f6nnen wir keinen Anstieg der Anstrengung beobachten. Wir arbeiten derzeit unter anderem daran, diese Ergebnisse in der Praxis zu testen.\u201c<\/p>\n<p>Publikation<\/p>\n<p>Esther Blanco, Lina Moros, Alexander Pfaff, Ivo Steimanis, Maria Alejandra Velez, Bj\u00f6rn Vollan, No crowding out among those terminated from an ongoing PES program in Colombia, Journal of Environmental Economics and Management, Volume 120, 2023,\u00a0<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jeem.2023.102826\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jeem.2023.102826&amp;source=gmail&amp;ust=1691567584469000&amp;usg=AOvVaw2YmocJADy5-0GhPIC4I8sz\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.<wbr \/>jeem.2023.102826<\/a>.<\/p>\n<p><em>Im Bild: Brandrodung im Regenwald\/c-Universit\u00e4t Innsbruck<\/em><\/p>\n\n    <div class=\"xs_social_share_widget xs_share_url after_content \t\tmain_content  wslu-style-1 wslu-share-box-shaped wslu-fill-colored wslu-none wslu-share-horizontal wslu-theme-font-no wslu-main_content\">\n\n\t\t\n        <ul>\n\t\t\t        <\/ul>\n    <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6nnen Geldanreize zum langfristigen Schutz von \u00d6kosystemen f\u00fchren? 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Kritiker:innen bef\u00fcrchten jedoch, dass dieser Ansatz andere, moralische Motivationen f\u00fcr den Umweltschutz verdr\u00e4ngen k\u00f6nnte. Eine Studie von Esther Blanco, Professorin f\u00fcr Volkswirtschaft an der Universit\u00e4t Innsbruck, zeigt nun, dass dem nicht so ist. \u201ePES sind Programme, bei denen Landbesitzer:innen daf\u00fcr bezahlt werden, die Natur zu erhalten\u201c, erkl\u00e4rt Esther Blanco \u201eSie stellen eine M\u00f6glichkeit dar, der Natur selbst einen Wert zuzuweisen, so dass Landbesitzer:innen die Natur in ihrem unber\u00fchrten Zustand als wertvoll erachten und nicht nur auf ihre produktive Nutzung aus sind. So erh\u00e4lt beispielsweise ein Baum einen Wert, ohne dass er daf\u00fcr gef\u00e4llt und zu Holz verarbeitet werden muss.\u201c Somit stellen PES ein Instrument dar, dass die Vorstellung \u00e4ndern soll, aus der Natur gewonnene Vorteile und Leistungen seien gratis. Weltweit laufen aktuell gesch\u00e4tzt 550 PES-Programme, insgesamt 36 Milliarden Dollar werden dadurch j\u00e4hrlich als Zahlungen in den Naturschutz investiert. Allerdings k\u00f6nnen PES auch aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden wieder eingestellt werden, z.B. aus politischer Motivation oder weil ein Programm ausl\u00e4uft. Eine grundlegende Bef\u00fcrchtung wird immer wieder von Kritiker:innen ge\u00e4u\u00dfert: eine Bepreisung der Natur k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass Naturschutz ausschlie\u00dflich unter finanziellem Gesichtspunkt betrachtet wird, und dass Menschen demotiviert werden k\u00f6nnten, die Natur aus anderen Gr\u00fcnden zu erhalten, die in der Vergangenheit f\u00fcr sie von Bedeutung waren. \u201eZu diesen Motivationen z\u00e4hlen unter anderem der Stolz auf die eigenen Bem\u00fchungen zur Erhaltung der Natur, Verantwortungsbewusstsein, moralische Werte und soziale Normen\u201c, sagt Blanco. 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Mit PES hat die Wissenschaftlerin sich schon eingehend besch\u00e4ftigt und zahlreiche Studien ver\u00f6ffentlicht. \u201ePES werden sehr h\u00e4ufig im Kampf gegen den Klimawandel eingesetzt, zum Beispiel in der REDD+-Initiative, die W\u00e4lder als Kohlenstoffspeicher finanziell attraktiv machen soll\u201c, sagt Blanco. \u201eMeine Meinung zu klimapolitischen Ma\u00dfnahmen ist sehr pragmatisch: Wenn sie wirksam sind und das Wohlergehen und Gleichheit verbessern, sollten sie genutzt werden. Einzelne politische L\u00f6sungen f\u00fcr den Klimaschutz werden meiner Meinung nach nicht ausreichen. Ich sehe die gr\u00f6\u00dfte Hoffnung in einem Policy-Mix, der auch eine Entsch\u00e4digung derjenigen vorsieht, die sich st\u00e4rker f\u00fcr den Klimaschutz einsetzen.\u201c Als n\u00e4chsten Schritt plant Blanco, aus den Ergebnissen ihrer Studie allgemeine Aussagen abzuleiten. \u201eIch habe mehrere wirtschaftliche Experimente zu den Merkmalen von PES-Programmen durchgef\u00fchrt, um positive Wechselwirkungen zwischen Geber:innen und Empf\u00e4nger:innen festzustellen. \u201eEs w\u00e4re sehr interessant, einige der Ergebnisse in der Praxis zu pr\u00fcfen, \u00e4hnlich wie bei der k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Studie\u201c, sagt Blanco. Zum Beispiel haben wir\u00a0das sehr belastbare Ergebnis, dass Ausgleichszahlungen am besten funktionieren, wenn\u00a0relativer Aufwand mit relativen Belohnungen\u00a0kompensiert wird, also dass diejenige, die mehr Aufwand betreiben, auch mehr Ausgleichszahlungen erhalten. Wenn die Entsch\u00e4digung gleichm\u00e4\u00dfig an alle verteilt wird, unabh\u00e4ngig von der Anstrengung, k\u00f6nnen wir keinen Anstieg der Anstrengung beobachten. Wir arbeiten derzeit unter anderem daran, diese Ergebnisse in der Praxis zu testen.\u201c Publikation Esther Blanco, Lina Moros, Alexander Pfaff, Ivo Steimanis, Maria Alejandra Velez, Bj\u00f6rn Vollan, No crowding out among those terminated from an ongoing PES program in Colombia, Journal of Environmental Economics and Management, Volume 120, 2023,\u00a0https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jeem.2023.102826. Im Bild: Brandrodung im Regenwald\/c-Universit\u00e4t Innsbruck<\/p>","protected":false},"author":52,"featured_media":164900,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ocean_front_end_style_editor":"no","ocean_post_layout":"","ocean_both_sidebars_style":"","ocean_both_sidebars_content_width":0,"ocean_both_sidebars_sidebars_width":0,"ocean_sidebar":"","ocean_second_sidebar":"","ocean_disable_margins":"enable","ocean_add_body_class":"","ocean_shortcode_before_top_bar":"","ocean_shortcode_after_top_bar":"","ocean_shortcode_before_header":"","ocean_shortcode_after_header":"","ocean_has_shortcode":"","ocean_shortcode_after_title":"","ocean_shortcode_before_footer_widgets":"","ocean_shortcode_after_footer_widgets":"","ocean_shortcode_before_footer_bottom":"","ocean_shortcode_after_footer_bottom":"","ocean_display_top_bar":"default","ocean_display_header":"default","ocean_header_style":"","ocean_center_header_left_menu":"","ocean_custom_header_template":"","ocean_custom_logo":0,"ocean_custom_retina_logo":0,"ocean_custom_logo_max_width":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_width":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_width":0,"ocean_custom_logo_max_height":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_height":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_height":0,"ocean_header_custom_menu":"","ocean_menu_typo_font_family":"","ocean_menu_typo_font_subset":"","ocean_menu_typo_font_size":0,"ocean_menu_typo_font_size_tablet":0,"ocean_menu_typo_font_size_mobile":0,"ocean_menu_typo_font_size_unit":"px","ocean_menu_typo_font_weight":"","ocean_menu_typo_font_weight_tablet":"","ocean_menu_typo_font_weight_mobile":"","ocean_menu_typo_transform":"","ocean_menu_typo_transform_tablet":"","ocean_menu_typo_transform_mobile":"","ocean_menu_typo_line_height":0,"ocean_menu_typo_line_height_tablet":0,"ocean_menu_typo_line_height_mobile":0,"ocean_menu_typo_line_height_unit":"","ocean_menu_typo_spacing":0,"ocean_menu_typo_spacing_tablet":0,"ocean_menu_typo_spacing_mobile":0,"ocean_menu_typo_spacing_unit":"","ocean_menu_link_color":"","ocean_menu_link_color_hover":"","ocean_menu_link_color_active":"","ocean_menu_link_background":"","ocean_menu_link_hover_background":"","ocean_menu_link_active_background":"","ocean_menu_social_links_bg":"","ocean_menu_social_hover_links_bg":"","ocean_menu_social_links_color":"","ocean_menu_social_hover_links_color":"","ocean_disable_title":"default","ocean_disable_heading":"default","ocean_post_title":"","ocean_post_subheading":"","ocean_post_title_style":"","ocean_post_title_background_color":"","ocean_post_title_background":0,"ocean_post_title_bg_image_position":"","ocean_post_title_bg_image_attachment":"","ocean_post_title_bg_image_repeat":"","ocean_post_title_bg_image_size":"","ocean_post_title_height":0,"ocean_post_title_bg_overlay":0.5,"ocean_post_title_bg_overlay_color":"","ocean_disable_breadcrumbs":"default","ocean_breadcrumbs_color":"","ocean_breadcrumbs_separator_color":"","ocean_breadcrumbs_links_color":"","ocean_breadcrumbs_links_hover_color":"","ocean_display_footer_widgets":"default","ocean_display_footer_bottom":"default","ocean_custom_footer_template":"","ocean_post_oembed":"","ocean_post_self_hosted_media":"","ocean_post_video_embed":"","ocean_link_format":"","ocean_link_format_target":"self","ocean_quote_format":"","ocean_quote_format_link":"post","ocean_gallery_link_images":"on","ocean_gallery_id":[],"footnotes":""},"categories":[8,6],"tags":[],"class_list":["post-164899","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deu","category-news","entry","has-media"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/164899","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/52"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=164899"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/164899\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/164900"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=164899"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=164899"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=164899"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}