{"id":164155,"date":"2023-07-22T20:13:29","date_gmt":"2023-07-22T18:13:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/?p=164155"},"modified":"2024-10-09T00:00:01","modified_gmt":"2024-10-08T22:00:01","slug":"zufallhutte-ubergeben-blick-auf-erschliesung-hintermartell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/2023\/07\/22\/zufallhutte-ubergeben-blick-auf-erschliesung-hintermartell\/","title":{"rendered":"Zufallh\u00fctte \u00fcbergeben, Blick auf Erschlie\u00dfung Hintermartell"},"content":{"rendered":"<p>Die Erweiterungs- und Renovierungsarbeiten an der\u00a0Zufallh\u00fctte\u00a0(Nino Corsi) und dem\u00a0Badhaus (Lausoleum) in Hintermartell sind nun definitiv abgeschlossen. Am heutigen Samstag wurden die Geb\u00e4ude im Beisein von Landeshauptmann Arno Kompatscher und Hochbau- und Verm\u00f6genslandesrat Massimo Bessone\u00a0nun auch offiziell ihrer Bestimmung \u00fcbergeben.\u00a0<\/p>\n<p>Die H\u00fctte weist \u00a0jetzt ein Volumen von 3400 Kubikmetern auf. Wanderern war sie bereits seit Juni des vergangenen Jahres zug\u00e4nglich gemacht worden. Die Schutzh\u00fctte liegt auf einer H\u00f6he von 2264 Metern. Das vierst\u00f6ckige Geb\u00e4ude, das innerhalb von zwei Jahren unter der Leitung der Landesabteilung Verm\u00f6gensverwaltung modernisiert wurde, ist ein besonderer Ort.<\/p>\n<p>&#8220;Wir befinden uns an der\u00a0Ortler-Cevedale-Front\u00a0des\u00a0Ersten Weltkriegs. Das neben der 1882 von der\u00a0Sektion Dresden\u00a0des\u00a0Deutschen und \u00d6sterreichischen Alpenvereins (DuOeAV)\u00a0erbauten Zufallh\u00fctte stehende Badhaus diente damals als\u00a0Desinfektionsstation\u00a0f\u00fcr die l\u00e4usegeplagten Soldaten. Gerade in der heutigen Zeit, in der der\u00a0Frieden\u00a0nicht selbstverst\u00e4ndlich ist, sind solche Orte wichtige Mahnst\u00e4tten, die uns helfen sollten, die Bedeutung des Friedens bewusst zu machen\u201c, sagte Landeshauptmann\u00a0Arno Kompatscher\u00a0bei der Er\u00f6ffnungsfeier heute Vormittag.<\/p>\n<p>&#8220;Diese H\u00fctte ist ein gelungenes Beispiel f\u00fcr die Verbindung der Sch\u00f6nheit der S\u00fcdtiroler Natur und innovativer, nachhaltiger Architektur mit dem Respekt vor dem Berg. Schutzh\u00fctten sind eine Visitenkarte unseres Landes und bieten Sicherheit f\u00fcr Bergsteigerinnen und Bergsteiger&#8221;, lobte Hochbau- und Verm\u00f6genslandesrat\u00a0Massimo Bessone: &#8220;Wir haben 1,6 Millionen Euro investiert, um die W\u00e4rmed\u00e4mmung und die statische Situation der D\u00e4cher zu verbessern.&#8221; Bauen im\u00a0Hochgebirge\u00a0sei eine schwierige und technisch anspruchsvolle Aufgabe. &#8220;Die Arbeiten wurden von\u00a0lokalen Unternehmen\u00a0ausgef\u00fchrt, die alle Herausforderungen bestm\u00f6glich gemeistert haben&#8221;, sagte der Landesrat.<\/p>\n<p>H\u00fcttenwirt\u00a0Uli M\u00fcller\u00a0begr\u00fc\u00dfte zu Beginn der neuen Sommerbergsaison neben den beiden Vertretern der Landesregierung auch Martells B\u00fcrgermeister\u00a0Georg Altst\u00e4tter, Planer, Vertretende der Unternehmen und der Alpinvereine AVS und CAI. M\u00fcller f\u00fchrte die H\u00fctte bereits, als sie noch dem CAI geh\u00f6rte. 1999 ging sie an das Land \u00fcber und ist nun eine von\u00a027 Landesschutzh\u00fctten.\u00a0<\/p>\n<p>Landeshauptmann Kompatscher erkl\u00e4rte: &#8220;Es ist unsere Aufgabe, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit hier auf 2265 Metern Meeresh\u00f6he angemessene Arbeitsbedingungen herrschen. An vielen Schutzh\u00fctten hat der Zahn der Zeit genagt, und das Land wird nun in den n\u00e4chsten Jahren mittels eines\u00a0Mehrjahresprogramms Schritt f\u00fcr Schritt und nach Priorit\u00e4t die H\u00fctten sanieren. Hier m\u00f6chte ich betonen, dass dies nicht nur f\u00fcr die Landesschutzh\u00fctten gilt, sondern auch f\u00fcr die von\u00a0AVS\u00a0und\u00a0CAI\u00a0gef\u00fchrten H\u00fctten. Deren Instandsetzung wird \u00fcber ein\u00a010-Millionen-Euro-Programm\u00a0unterst\u00fctzt.&#8221;\u00a0<\/p>\n<p>Im Anschluss an die offizielle Feier nahm Kompatscher auch die\u00a0Erschlie\u00dfungsarbeiten\u00a0f\u00fcr die H\u00fctte und f\u00fcr die H\u00e4user in\u00a0Hintermartell, die in der unmittelbaren Umgebung der Zufallh\u00fctte im Gange sind, in Augenschein. &#8220;Die Zusammenarbeit der Gemeinde und unterschiedlichster Landes\u00e4mter war hier beispielhaft&#8221;, sagte Kompatscher. Die Arbeiten betreffen zwei\u00a0Kleinkl\u00e4ranlagen\u00a0in Hintermartell, die Verlegung des\u00a0Stromnetzes\u00a0von der Staumauer bis zu H\u00fctte, den Bau einer\u00a0L\u00f6schwasseranlage\u00a0und die Verlegung von\u00a0Glasfaserkabeln.<\/p>\n<p>Die Arbeiten nach den Pl\u00e4nen von Uwe Rinner wurden vom Konsortium\u00a0Arcfactory Stabiles\u00a0und von der Bietergemeinschaft\u00a0Holzbau Brida\u00a0GmbH mit Unterst\u00fctzung weiterer Firmen umgesetzt. Verfahrensverantwortlicher war\u00a0Ralph Rathiens\u00a0vom Landesamt f\u00fcr Geb\u00e4udeverwaltung.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Im Bild: die neue Zufallh\u00fctte\/c-LPA\/Ivo Corr\u00e0<\/em><\/p>\n\n    <div class=\"xs_social_share_widget xs_share_url after_content \t\tmain_content  wslu-style-1 wslu-share-box-shaped wslu-fill-colored wslu-none wslu-share-horizontal wslu-theme-font-no wslu-main_content\">\n\n\t\t\n        <ul>\n\t\t\t        <\/ul>\n    <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erweiterungs- und Renovierungsarbeiten an der\u00a0Zufallh\u00fctte\u00a0(Nino Corsi) und dem\u00a0Badhaus (Lausoleum) in Hintermartell sind nun definitiv abgeschlossen. Am heutigen Samstag wurden die Geb\u00e4ude im Beisein von Landeshauptmann Arno Kompatscher und Hochbau- und Verm\u00f6genslandesrat Massimo Bessone\u00a0nun auch offiziell ihrer Bestimmung \u00fcbergeben.\u00a0 Die H\u00fctte weist \u00a0jetzt ein Volumen von 3400 Kubikmetern auf. Wanderern war sie bereits seit Juni des vergangenen Jahres zug\u00e4nglich gemacht worden. Die Schutzh\u00fctte liegt auf einer H\u00f6he von 2264 Metern. Das vierst\u00f6ckige Geb\u00e4ude, das innerhalb von zwei Jahren unter der Leitung der Landesabteilung Verm\u00f6gensverwaltung modernisiert wurde, ist ein besonderer Ort. &#8220;Wir befinden uns an der\u00a0Ortler-Cevedale-Front\u00a0des\u00a0Ersten Weltkriegs. Das neben der 1882 von der\u00a0Sektion Dresden\u00a0des\u00a0Deutschen und \u00d6sterreichischen Alpenvereins (DuOeAV)\u00a0erbauten Zufallh\u00fctte stehende Badhaus diente damals als\u00a0Desinfektionsstation\u00a0f\u00fcr die l\u00e4usegeplagten Soldaten. 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Schutzh\u00fctten sind eine Visitenkarte unseres Landes und bieten Sicherheit f\u00fcr Bergsteigerinnen und Bergsteiger&#8221;, lobte Hochbau- und Verm\u00f6genslandesrat\u00a0Massimo Bessone: &#8220;Wir haben 1,6 Millionen Euro investiert, um die W\u00e4rmed\u00e4mmung und die statische Situation der D\u00e4cher zu verbessern.&#8221; Bauen im\u00a0Hochgebirge\u00a0sei eine schwierige und technisch anspruchsvolle Aufgabe. &#8220;Die Arbeiten wurden von\u00a0lokalen Unternehmen\u00a0ausgef\u00fchrt, die alle Herausforderungen bestm\u00f6glich gemeistert haben&#8221;, sagte der Landesrat. H\u00fcttenwirt\u00a0Uli M\u00fcller\u00a0begr\u00fc\u00dfte zu Beginn der neuen Sommerbergsaison neben den beiden Vertretern der Landesregierung auch Martells B\u00fcrgermeister\u00a0Georg Altst\u00e4tter, Planer, Vertretende der Unternehmen und der Alpinvereine AVS und CAI. M\u00fcller f\u00fchrte die H\u00fctte bereits, als sie noch dem CAI geh\u00f6rte. 1999 ging sie an das Land \u00fcber und ist nun eine von\u00a027 Landesschutzh\u00fctten.\u00a0 Landeshauptmann Kompatscher erkl\u00e4rte: &#8220;Es ist unsere Aufgabe, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit hier auf 2265 Metern Meeresh\u00f6he angemessene Arbeitsbedingungen herrschen. An vielen Schutzh\u00fctten hat der Zahn der Zeit genagt, und das Land wird nun in den n\u00e4chsten Jahren mittels eines\u00a0Mehrjahresprogramms Schritt f\u00fcr Schritt und nach Priorit\u00e4t die H\u00fctten sanieren. Hier m\u00f6chte ich betonen, dass dies nicht nur f\u00fcr die Landesschutzh\u00fctten gilt, sondern auch f\u00fcr die von\u00a0AVS\u00a0und\u00a0CAI\u00a0gef\u00fchrten H\u00fctten. 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