Südtirols Kreativbranche stellt sich neu auf: Aus „Target“ wird „Creative Economy“

Der hds gibt seiner Fachgruppe der Kommunikationsagenturen einen neuen Namen. Im Mittelpunkt stehen die Vernetzung der Branche, die Förderung junger Talente und die Herausforderungen der digitalen Transformation.

Die Südtiroler Kreativ- und Kommunikationsbranche will ihre Rolle als Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber stärker sichtbar machen. Dazu hat sich die Fachgruppe der Werbefachleute im Wirtschaftsverband hds neu aufgestellt: Im Rahmen ihrer jüngsten Vollversammlung wurde die bisher unter dem Namen „Target“ bekannte Interessensvertretung in „Creative Economy“ umbenannt.

„Mit dem neuen Namen wollen wir die gewachsene wirtschaftliche und strategische Bedeutung der Südtiroler Kreativ- und Kommunikationsbranche unterstreichen“, erklärt Fachgruppenpräsident Arnold Malfertheiner.

Neben dem neuen Auftritt standen bei der Vollversammlung auch die künftigen Schwerpunkte der Interessenvertretung im Mittelpunkt. Malfertheiner zog Bilanz über das vergangene Jahr und skizzierte die Vorhaben für die kommenden Monate. Ein zentrales Anliegen ist die stärkere Vernetzung der Südtiroler Agenturlandschaft. Darüber hinaus sollen junge Talente gefördert und die Branche beim Umgang mit den rasanten Entwicklungen im Bereich digitaler Medien und neuer Technologien unterstützt werden.

Einblicke in die Medienwelt

Auch der Blick hinter die Kulissen kam bei der Veranstaltung nicht zu kurz: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besichtigten das ORF-Südtirol-Studio in Bozen. Einen Höhepunkt des Abends bildete das Gespräch mit Andreas Pfeifer, gebürtiger Bozner und langjähriger Auslandskorrespondent des ORF, der aktuell im Studio Berlin tätig ist.

Pfeifer gab Einblicke in seine journalistische Arbeit, die Herausforderungen der internationalen Berichterstattung und den Wandel der globalen Medienlandschaft. Damit griff das Gespräch Themen auf, die auch für Kommunikationsagenturen zunehmend an Bedeutung gewinnen: die Veränderungen medialer Strukturen, neue technologische Möglichkeiten und die Anforderungen an zeitgemäße Kommunikation.

Sprachrohr einer wachsenden Branche

Mit der Umbenennung will die Fachgruppe ihr Selbstverständnis und ihren Anspruch klarer zum Ausdruck bringen. „Mit der Umbenennung in ‚Creative Economy‘ geben wir unserer Fachgruppe ein klares, zeitgemäßes Profil. Wir verstehen uns als Sprachrohr und Impulsgeber für eine Branche, die maßgeblich zur Wertschöpfung und Innovationskraft in Südtirol beiträgt“, betonte Malfertheiner abschließend.

Die Fachgruppe „Creative Economy“ im Wirtschaftsverband hds vertritt die Interessen der Werbefachleute und Kommunikationsdienstleister aus ganz Südtirol. Mit der Neuausrichtung will sie die Zusammenarbeit innerhalb der Branche stärken und die Bedeutung kreativer Dienstleistungen für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes hervorheben.

Im Bild: Präsident Arnold Malfertheiner (l.) im Gespräch mit dem bekannten Südtiroler Journalisten Andreas Pfeifer