„Nicht nur zuhören – Jugend muss mitentscheiden“

Zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August fordert die Vorsitzende der Jungen Generation in der SVP, Anna Künig, mehr politische Beteiligung junger Menschen. Gleichzeitig warnt sie vor dem Einfluss politischer Extreme auf die Jugend.

Zum Internationalen Tag der Jugend richtet die Junge Generation der SVP den Blick auf die politische Beteiligung junger Menschen. Für deren Vorsitzende Anna Künig ist klar: Jugendpolitik dürfe sich nicht darauf beschränken, jungen Menschen zuzuhören. Sie müssten auch konkrete Möglichkeiten erhalten, Entscheidungen mitzugestalten.

„Wenn ich auf Südtirol schaue, macht mich eines besonders stolz: Ich sehe eine junge Generation, die sich einbringt, Verantwortung übernimmt und die Zukunft unseres Landes mitgestalten möchte“, betont Künig. Ob im Ehrenamt, in Vereinen, in der Jugendarbeit oder in der Politik – junge Südtirolerinnen und Südtiroler würden täglich zeigen, dass sie bereit seien, Verantwortung zu übernehmen.

Als Vorsitzende der Jungen Generation sieht Künig deshalb einen klaren politischen Auftrag: Die Anliegen junger Menschen müssten dauerhaft ernst genommen werden – und nicht nur am Internationalen Tag der Jugend. Dazu gehörten offene politische Diskussionen, echte Mitsprache und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen.

Gleichzeitig warnt Künig davor, dass politische Extreme verstärkt um junge Menschen werben. Gerade deshalb müsse man aufmerksam sein und verhindern, dass jugendlicher Idealismus und Engagement politisch missbraucht würden. Als Beispiele nennt sie unter anderem „Freizeitausflüge nach Schnellorada“ sowie „abendliche Treffen in Haltern mit JWA“.

Die Junge Generation wolle sich deshalb für eine Jugend einsetzen, die „zuversichtlich in die Zukunft blickt, Fragen stellt und Verantwortung übernimmt“. Dafür brauche es frische Ideen, kontroverse, aber offene Diskussionen und vor allem konkrete Möglichkeiten zur Beteiligung.

Die JG will nach eigenen Angaben auch künftig als Sprachrohr der jungen Südtirolerinnen und Südtiroler auftreten und gemeinsam mit ihnen an der Zukunft des Landes arbeiten. Künigs Botschaft zum Jugendtag fällt dabei deutlich aus: Junge Menschen seien nicht lediglich die Generation, die irgendwann Verantwortung übernehmen werde. Sie wollten bereits heute mitreden und mitbestimmen.
„Denn die Entscheidungen von heute wirken sich auf unser Morgen aus“, so Künig abschließend.

Im Bild: Anna Künig