ST. LEONHARD IN PASSEIER. Während viele Gleichaltrige noch überlegen, welchen Weg sie einschlagen möchten, hat Kevin Pichler längst begonnen, Verantwortung zu übernehmen. Mit nur 17 Jahren engagiert sich der Passeirer in der Jungen Generation der SVP, im Landesschulrat sowie in weiteren Vereinen und Jugendvertretungen. Sein Beispiel zeigt: Politisches und gesellschaftliches Engagement kennt kein Mindestalter – sondern braucht vor allem Mut.
In einer Zeit, in der sich viele junge Menschen aus Angst vor Kritik oder Fehlern zurückhalten, setzt Pichler bewusst ein anderes Zeichen. Für ihn beginnt Veränderung dort, wo Menschen bereit sind, den ersten Schritt zu wagen.
„Junge Menschen sollten sich nicht verstecken. Niemand erwartet, dass wir alles perfekt machen. Fehler gehören dazu – sie sind oft die wertvollsten Erfahrungen, aus denen wir lernen können.“
Gerade in der Politik, aber auch im Vereinsleben, sei es wichtig, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen. Wer sich engagiere, entwickle nicht nur persönliche Kompetenzen, sondern lerne auch, unterschiedliche Meinungen zu respektieren und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
Für Pichler hängt Engagement nicht vom Alter ab. Entscheidend sei vielmehr die Bereitschaft, sich einzubringen und Verantwortung zu tragen. Schließlich gehe es um die Zukunft der jungen Generation selbst.
„Entscheidend ist nicht, wie alt jemand ist, sondern ob er bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Jede Idee kann etwas verändern, wenn man den Mut hat, sie auszusprechen.“
Dabei verschweigt der 17-Jährige nicht, dass Engagement auch Herausforderungen mit sich bringt. Kritik und Rückschläge gehörten dazu. Gerade diese Erfahrungen seien jedoch wichtig, um persönlich zu wachsen und widerstandsfähiger zu werden.
Nach seiner Überzeugung braucht die Gesellschaft junge Menschen, die Fragen stellen, neue Perspektiven einbringen und Verantwortung übernehmen. Fortschritt entstehe dort, wo Menschen bereit seien, sich aktiv einzubringen – auch wenn nicht alles sofort gelinge.
Kevin Pichler lebt diese Haltung bereits heute vor. Sein Einsatz macht deutlich, dass Jugend und Verantwortung kein Widerspruch sind. Im Gegenteil: Junge Menschen bringen frische Ideen, neue Blickwinkel und den Willen mit, ihre Heimat aktiv mitzugestalten.
„Ich wünsche mir, dass mehr Jugendliche den Mut finden, sich einzubringen – sei es in einem Verein, in der Gemeinde oder in der Politik. Unsere Zukunft wird nicht von anderen gestaltet, sondern von uns allen.“
Seine Botschaft ist eindeutig: Fehler sind kein Zeichen des Scheiterns, sondern ein wichtiger Teil des Lernprozesses. Wer Verantwortung übernimmt, entwickelt sich weiter – persönlich wie gesellschaftlich. Gerade deshalb braucht es junge Menschen, die den Mut haben, aufzustehen, mitzureden und ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.