Bewegung als zentraler Faktor für Gesundheit, Lebensqualität und Prävention stand im Mittelpunkt eines kürzlich stattgefundenen Austauschtreffens zwischen der Fachgruppe Fitnessstudios im Wirtschaftsverband hds und Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Ziel des Gesprächs war es, die Rolle professioneller Bewegungsangebote stärker in die gesundheitspolitische Präventionsarbeit einzubinden und mögliche Kooperationsfelder zu sondieren.
An dem Treffen nahmen neben Landesrat Messner auch Fachgruppenpräsident Armin Bonamico sowie Alexander Fill, Präsident der Dienstleister im hds, teil. Diskutiert wurde insbesondere die Kampagne „Fit – Beweg dich gesund“, mit der das Land Bürgerinnen und Bürger zu mehr Bewegung im Alltag motivieren möchte. Niederschwellige Maßnahmen wie Treppensteigen statt Aufzugfahren sollen dabei helfen, Bewegung unkompliziert in den Alltag zu integrieren.
Die Vertreter der Fitnessbranche begrüßten die Initiative ausdrücklich und betonten die Bedeutung ihrer Einrichtungen als ergänzender Bestandteil der Gesundheitsförderung. Fitness-, Yoga-, Pilates- und Tanzstudios würden bereits heute einen wesentlichen Beitrag zur Prävention leisten, indem sie leicht zugängliche Angebote schaffen und Menschen langfristig zu einem aktiveren Lebensstil motivieren.
„Fitness-, Yoga-, Pilates- und Tanzstudios leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Prävention. Sie schaffen niederschwellige Zugänge zu Bewegung, begleiten Menschen professionell und motivieren sie langfristig zu einem aktiveren Lebensstil“, erklärte Fachgruppenpräsident Armin Bonamico.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen mögliche Formen einer vertieften Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand, Gesundheitswesen und privaten Anbietern. Diskutiert wurde unter anderem, wie bestehende Angebote besser vernetzt und durch gemeinsame Initiativen ergänzt werden könnten – etwa unter Einbindung sportmedizinischer Expertise sowie der vielfältigen Strukturen der Fitness- und Bewegungsbranche.
Dabei wurde auch auf bereits bestehende politische Beschlüsse verwiesen, die eine stärkere Zusammenarbeit mit Gemeinden und lokalen Partnern im Bereich der Bewegungsförderung vorsehen. Die Fitnessstudios sehen sich dabei als wichtige Akteure, da sie sowohl über Infrastruktur als auch über fachliche Kompetenz verfügen, um zielgerichtete Programme für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen umzusetzen.
Ziel der Überlegungen ist es, bestehende Kräfte zu bündeln und Gesundheitsprävention als gemeinsame Aufgabe von öffentlicher Verwaltung, Gesundheitswesen und privaten Anbietern weiterzuentwickeln. Eine koordinierte Einbindung der Studios könnte dabei helfen, die Reichweite von Bewegungsangeboten deutlich zu erhöhen und neue Zielgruppen zu erreichen.
„Wer Gesundheitsprävention ernst nimmt, sollte die bestehenden professionellen Strukturen im Land aktiv nutzen“, so Bonamico abschließend. Die Branche sei bereit, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit der öffentlichen Hand konkrete Angebote für die Bevölkerung weiterzuentwickeln
Im Bild: der Präsident der Fachgruppe Fitness im Wirtschaftsverband hds,Armin Bonamico