Tödliche Familientragödie in Innsbruck: Frau erstochen – Ehemann begeht anschließend Suizid

Eine erschütternde Gewalttat hat sich am Sonntagmorgen in Innsbruck ereignet. Gegen 9.00 Uhr wurden im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses die Leichen eines Mannes und einer Frau entdeckt. Die Polizei geht derzeit von einem Tötungsdelikt mit anschließendem Suizid aus.

Nach ersten Erkenntnissen der Beamten des Stadtpolizeikommandos Innsbruck soll ein 31-jähriger Mann seine 37-jährige Ehefrau mit einem Küchenmesser erstochen haben. Anschließend dürfte er sich selbst das Leben genommen haben. Die Frau war österreichische Staatsbürgerin, der Mann türkischer Staatsangehöriger.

Besonders tragisch: Nur einen Tag zuvor hatte die Ehefrau ihren Mann bei der Polizei angezeigt. Laut Angaben der Ermittler soll er sie in der Vergangenheit mehrfach geschlagen und bedroht haben. Der 31-Jährige bestritt die Vorwürfe jedoch entschieden. Nach der Anzeigenaufnahme sprachen die Behörden gegen ihn ein Betretungs- und Annäherungsverbot aus.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge könnte der Mann dennoch zur gemeinsamen Wohnadresse zurückgekehrt sein und die Wohnungstür gewaltsam geöffnet haben. Die Auffindesituation der beiden Leichen deutet darauf hin, dass die Frau versucht haben könnte zu flüchten. Vermutlich verfolgte der Mann sie ins Stiegenhaus, wo es schließlich zu der tödlichen Attacke kam.

Entdeckt wurden die beiden Leichen schließlich von Polizeibeamten, die das Betretungs- und Annäherungsverbot kontrollieren wollten. Wie genau sich die Tat im Detail abgespielt hat, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Polizei.