Digital-Schub für Südtirols Gemeinden: 15,7 Millionen Euro aus dem PNRR bereits ausbezahlt

Die Digitalisierung der Südtiroler Gemeinden kommt zügig voran. Nach Abschluss der technischen Überprüfungen durch das zuständige Ministerium zieht der Südtiroler Gemeindenverband eine positive Zwischenbilanz: Rund 15,7 Millionen Euro an PNRR-Fördermitteln wurden bereits an die Gemeinden ausbezahlt. Damit sind etwa zwei Drittel der insgesamt vorgesehenen Gelder bereits geflossen, die restlichen Auszahlungen sollen in den kommenden Monaten folgen.

Zu den wichtigsten umgesetzten Maßnahmen zählen die Digitalisierung öffentlicher Mitteilungen, die Migration kommunaler Fachanwendungen in die Cloud, die Anbindung an PagoPA und AppIO, die Umsetzung der Nationalen Digitalen Datenplattform sowie der Ausbau digitaler Bürgerservices auf den Internetseiten der Gemeinden.

Für den Präsidenten des Südtiroler Gemeindenverbandes, Dominik Oberstaller, ist das Erreichte das Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung. Die Umsetzung der PNRR-Projekte habe die Gemeindeverwaltungen in den vergangenen Jahren vor große organisatorische und personelle Herausforderungen gestellt. Neben den laufenden Verwaltungsaufgaben seien zahlreiche zusätzliche Vorgaben zu erfüllen, komplexe Verfahren abzuwickeln und enge Fristen einzuhalten gewesen.

Besonders kleinere Gemeinden hätten diese Anforderungen stark gefordert. Dennoch sei es gelungen, die Projekte erfolgreich umzusetzen und die Fördermöglichkeiten umfassend zu nutzen.

Der Gemeindenverband sieht in den Fortschritten einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen öffentlichen Verwaltung. Digitale Angebote würden Verwaltungsabläufe vereinfachen und gleichzeitig den Service für Bürgerinnen und Bürger verbessern.

Oberstaller bedankt sich ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltungen sowie des Gemeindenverbandes. Ihr Engagement und ihre Professionalität hätten maßgeblich dazu beigetragen, dass die PNRR-Projekte in Südtirol erfolgreich umgesetzt werden konnten.

Im Bild: Präsident Oberstaller