Die Weichen für die Zukunft der ZeLIG – Schule für Dokumentarfilm, Fernsehen und Neue Medien sind gestellt: Die Südtiroler Landesregierung hat in ihrer Sitzung vom 17. Juli das neue Statut der Genossenschaft genehmigt und die Landesvertretungen für den Verwaltungsrat bestellt. Damit ist der Weg zur Anerkennung von ZeLIG als kulturelle Körperschaft mit Landesbeteiligung abgeschlossen.
Seit mehr als 35 Jahren bildet ZeLIG Fachkräfte für die Film- und Medienbranche aus und hat sich weit über Südtirol hinaus einen Namen gemacht. Die Filmschule gilt als wichtiger Motor für die Entwicklung des audiovisuellen Sektors und als bedeutender Bestandteil der Kulturlandschaft des Landes.
Die Beteiligung Südtirols wurde bereits 2024 eingeleitet, um die strategische Bedeutung der Einrichtung für die kulturelle und mediale Entwicklung des Landes langfristig abzusichern. Mit dem neuen Statut erhält das Land nun eine stärkere institutionelle Einbindung und eine angemessene Vertretung in den Führungsgremien.
Für die kommenden drei Jahre werden Cornelia Francine Isabelle Märki und Lorenzo di Dieco als Vertreterinnen und Vertreter des Landes im Verwaltungsrat von ZeLIG tätig sein.
„ZeLIG ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie kulturelle Bildung, Internationalität und Innovation zusammenwirken können“, betont Kulturlandesrat Philipp Achammer. Die Landesbeteiligung schaffe stabile Rahmenbedingungen, damit die Filmschule ihre Rolle für die Filmbranche und den Kulturstandort Südtirol auch künftig erfolgreich erfüllen könne.
Auch der italienische Kulturlandesrat Marco Galateo unterstreicht die Bedeutung der Entscheidung: Mit der Beteiligung investiere das Land gezielt in den audiovisuellen Bereich und stärke ZeLIG als Ausbildungsstätte und kulturellen Bezugspunkt.
Mit der neuen Struktur erhält eine der wichtigsten Südtiroler Kultur- und Bildungseinrichtungen für Film und Medien eine langfristige Perspektive – und das Land setzt ein klares Zeichen für die Bedeutung von Kreativität, Ausbildung und Film als Zukunftsbranchen.