Brüssel/Euregio – Fünf intensive Tage in der europäischen Hauptstadt liegen hinter 25 Studierenden der Universitäten Innsbruck, Bozen und Trient: Im Rahmen der EuregioBrusselsSchool 2026 erhielten sie umfassende Einblicke in die Institutionen und Funktionsweise der Europäischen Union.
Das von der Brüsseler Vertretung der Euregio Tirol–Südtirol–Trentino organisierte Intensivprogramm führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem in das Europäische Parlament, die EU-Kommission, den Rat der Europäischen Union sowie in den Europäischen Ausschuss der Regionen. Ziel der Initiative ist es, jungen Menschen die europäische Politik praxisnah und direkt erlebbar zu machen.
Ein besonderes Highlight der diesjährigen Ausgabe war erstmals ein Besuch im Hauptquartier der NATO. Passend zum Schwerpunkt „Die Rolle der EU in der Welt“ diskutierten die Studierenden dort mit Vertreterinnen und Vertretern der NATO sowie des Europäischen Auswärtigen Dienstes über aktuelle geopolitische Entwicklungen.
Weitere inhaltliche Schwerpunkte lagen auf der Digitalisierung, den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz sowie der EU-Medienkommunikation. Ein Teil der Gruppe berichtete dabei täglich über Social-Media-Kanäle der Euregio und vermittelte so Eindrücke aus erster Hand. Immer wieder wurde auch die Rolle der Regionen innerhalb der Europäischen Union thematisiert.
Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt von den Erfahrungen und Einblicken. So betonte Romana Nager von der Universität Innsbruck, sie habe vor allem die Arbeit der EU-Vertretungen kennenlernen und berufliche Perspektiven im europäischen Umfeld besser verstehen wollen. Auch Amy Sanchez Rivera von der Freien Universität Bozen hob das Interesse an den Beziehungen zwischen Euregio und EU hervor. Stefano Baldi von der Universität Trient sprach von einem vertieften Verständnis dafür, wie europäische Institutionen das tägliche Leben beeinflussen.
Den Abschluss des Programms bildete die feierliche Diplomverleihung durch die Direktorinnen und Direktoren der Euregio-Vertretungen in Brüssel: Richard Seeber (Tirol), Vesna Caminades (Südtirol) und Katharina Lonardi (Trentino).
Die nächste Ausgabe der EuregioBrusselsSchool ist für 2027 geplant. Informationen dazu werden Anfang kommenden Jahres veröffentlicht.
Im Bild: Gruppe mit einem Teil des Betreuerteams der Euregio-Vertretung in Brüssel/© Euregio