Flug, Hotel und Transfer aus einer Hand: Mit dem neuen Joint Venture „SkyAlps Holidays“ entsteht ein integriertes Reiseangebot, das Südtirols Tourismusstandort gezielt stärken soll. Hinter dem Projekt stehen die Fluggesellschaft SkyAlps, der Reiseveranstalter Falk Tours und der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV).
Ab Herbst 2026 sollen internationale Gäste ihre gesamte Reise nach Südtirol über eine einzige Plattform buchen können – von der Anreise per Flugzeug bis zur Rückfahrt, inklusive Unterkunft und Transfer zum Beherbergungsbetrieb.
Ziel der Initiative ist es nicht, das Gästeaufkommen zu erhöhen, sondern gezielt auf qualitätsorientierten Tourismus zu setzen. Im Mittelpunkt stehen Reisende, die Südtirol bewusst wählen und Wert auf Komfort, Planbarkeit und hochwertige Angebote legen.
«Südtirol steht für Qualität, Gastfreundschaft und einzigartige Urlaubserlebnisse. Mit SkyAlps Holidays wird dieser Anspruch bereits bei der Anreise sichtbar und erlebbar», erklärt HGV-Präsident Klaus Berger.
Auch wirtschaftlich soll das Modell klare Vorteile bringen. Durch die Bündelung der Leistungen bleibt die Wertschöpfung laut den Partnern stärker im Land und verteilt sich auf Beherbergungsbetriebe, Transport, Handel und Landwirtschaft.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der sogenannten „letzten Meile“: Gäste werden nach der Landung am Flughafen Bozen direkt in ihre Urlaubsorte gebracht. Individuelle Autofahrten sollen so reduziert und die Mobilität effizienter gesteuert werden.
„SkyAlps Holidays ermöglicht es uns, hochwertige Gästegruppen anzusprechen und Südtirol als international gut erreichbare Qualitätsdestination zu positionieren“, betont SkyAlps-Präsident Josef Gostner. Bereits 2025 habe der Flughafen Bozen mit über 135.000 Passagieren einen neuen Höchstwert erreicht.
Neben der touristischen Positionierung spielt auch die verkehrspolitische Dimension eine Rolle. Das Modell soll dazu beitragen, Mobilität besser zu koordinieren und den Urlaub bereits bei der Anreise strukturierter zu gestalten.
Mit SkyAlps Holidays setzen die Partner auf eine strategische Neuausrichtung des Tourismus: weniger auf Masse, stärker auf Qualität – und auf eine stärker integrierte Steuerung der gesamten Reisekette für Südtirol.