Innsbruck setzt im Pride Month Zeichen für Sichtbarkeit und Austausch

Im Rahmen des internationalen Pride Month öffnet die Stadt Innsbruck im Juni ihre Türen für Austausch, Information und Begegnung rund um die Anliegen der LGBTIQ+-Community. Mit mehreren Veranstaltungen und erstmals auch einer queeren Sprechstunde möchte die Stadt gezielt Sichtbarkeit schaffen und den Dialog fördern.

Im Mittelpunkt steht dabei die neue queere Sprechstunde im Rathaus, bei der Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr sowie Isabella Mitter, Leiterin des Referats Frauen, Gleichstellung und Queer, für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ihre Anliegen, Ideen und Wünsche direkt einbringen und sich mit der Stadtpolitik austauschen.

„Mit dem Start des Referats Frauen, Gleichstellung und Queer im Herbst 2025 hat die Stadt Innsbruck die Anliegen queerer Personen dauerhaft in der Stadtverwaltung verankert. Im Rahmen des Pride Month möchten wir mit verschiedenen Angeboten gezielt auf Menschen zugehen – egal ob queere Personen, Allies oder interessierte Menschen“, betont Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr.

Die erste Sprechstunde findet am Montag, 1. Juni, von 14.00 bis 16.00 Uhr statt. Weitere Termine werden am Mittwoch, 10. Juni, von 16.30 bis 18.30 Uhr sowie am Dienstag, 30. Juni, von 9.00 bis 11.00 Uhr angeboten. Für die jeweils 30-minütigen Gespräche ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich.

Neben den Sprechstunden organisiert das Referat weitere Veranstaltungen im Pride Month. Am Montag, 15. Juni, lädt die Stadt gemeinsam mit der Gleichbehandlungsanwaltschaft zu einem Workshop im Stadtteiltreff Wilten ein. Gleichbehandlungsanwältin Danijela Račić informiert dabei über unterschiedliche Formen von Diskriminierung und zeigt auf, welche Möglichkeiten Betroffene und Zeug haben, gegen diskriminierendes Verhalten vorzugehen.

Unterhaltsam wird es schließlich am Freitag, 19. Juni, in der Kulturbackstube „Die Bäckerei“ in der Dreiheiligenstraße. Dort findet ab 19.00 Uhr ein queeres Pub-Quiz statt, bei dem Community-Mitglieder, Allies und Interessierte spielerisch Wissenswertes über queere Geschichte und queeres Leben erfahren können.

Mit dem vielfältigen Programm möchte die Stadt Innsbruck im Pride Month ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Gleichstellung und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen.

Im Bild: Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr (l.) und Isabella Mitter, Referatsleiterin Frauen, Gleichstellung und Queer, setzen sich gemeinsam für queere Themen ein/© Stadt Innsbruck/M. Darmann