Mit deutlicher Kritik reagiert die Soziale Mitte der SVP auf die Aussagen von Marco Galateo zur Regenbogenfahne im Landhaus. Galateo hatte angekündigt, eine Pressekonferenz zu verlassen, sobald dort die Regenbogenfahne aufgehängt werde.
Für die Soziale Mitte ist eine solche Haltung „befremdlich“ und der Verantwortung eines institutionellen Vertreters nicht angemessen. In einer Stellungnahme betont die Gruppierung, die Regenbogenfahne sei ein Symbol für Respekt, Menschenwürde und den Schutz jener Menschen, die weiterhin Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung erleben müssten.
Die Vorsitzende der Sozialen Mitte, Gabi Morandell, fand dazu klare Worte: „Wer wegen einer Regenbogenfahne demonstrativ einen Raum verlässt, verlässt in Wahrheit auch ein Stück gesellschaftliche Verantwortung.“
Öffentliche Institutionen müssten für alle Menschen da sein, so Morandell weiter. Gerade Politikerinnen und Politiker hätten die Aufgabe zu verbinden statt auszugrenzen. Es sei „betroffen machend“, dass ein Zeichen für Respekt und Menschlichkeit derart abwertend behandelt werde.
Die Soziale Mitte unterstreicht abschließend, dass eine demokratische und moderne Gesellschaft ihre Stärke nicht durch Ausgrenzung zeige, sondern durch Menschlichkeit, Zusammenhalt und den sichtbaren Respekt gegenüber Vielfalt.
Im Bild: Gabriele Morandell