Gemeinsam für den Tourismus: Nonsberg setzt auf Zusammenhalt und neue Ideen

Im Gasthof Sonn in Unsere Liebe Frau im Walde hat die Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Nonsberg stattgefunden. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung des Tourismus, die Stärkung der gastronomischen Nahversorgung und der gemeinsame Auftritt kleinerer Tourismusgebiete.

Ortsobfrau Ingrid Mocatti betonte dabei die Bedeutung des Zusammenhalts innerhalb der Region. Gerade für den Nonsberg sei es entscheidend, touristische Anliegen geschlossen zu vertreten und gemeinsame Positionen klar zu kommunizieren. Nur so könne die Region ihre Interessen wirksam einbringen und langfristig stärken.

Auch auf Verbandsebene wurden zentrale Entwicklungen vorgestellt. Benedikt Werth, Leiter der Verbandsentwicklung im HGV, informierte über aktuelle Diskussionen rund um Tourismuszonen sowie über Maßnahmen zur Verbesserung der gastronomischen Nahversorgung, die insbesondere kleineren Betrieben neue Perspektiven eröffnen sollen.

Impulse aus der Praxis lieferte Bettina Schmid vom Gustelier – Atelier für Geschmackserfahrung im HGV. In ihrem Vortrag zur „Küche der Zukunft“ zeigte sie auf, wie sich gastronomische Betriebe weiterentwickeln können und präsentierte Beispiele innovativer Konzepte, die bereits erfolgreich umgesetzt werden.

Tourismusvereinspräsident Mirko Mocatti bedankte sich für die enge Zusammenarbeit mit dem HGV, insbesondere im Rahmen der kulinarischen Initiativen der Region. Zudem gab er einen Ausblick auf kommende Projekte wie die Löwenzahnwochen, die einen wichtigen Beitrag zur touristischen Belebung des Gebiets leisten sollen.

In der abschließenden Diskussion wurden auch praktische Herausforderungen angesprochen. Besonders die Organisation der Biomüllsammlung wurde kritisch diskutiert, da der aktuelle Abholrhythmus vor allem in den Sommermonaten als unzureichend empfunden wird. Zudem wurde eine bessere Busverbindung von Fondo zum Mendelpass als wichtiger Beitrag zur Verbesserung der touristischen Erreichbarkeit angeregt.

Die Versammlung machte deutlich: Der Nonsberg setzt auf Kooperation, praktische Lösungen und eine schrittweise Weiterentwicklung seines touristischen Angebots.

Im Bild: Ingrid Mocatti