Mit stabilen Ergebnissen und klaren Zukunftsprojekten blickt die Pensplan Centrum AG auf das Geschäftsjahr 2025 zurück. Bei der Gesellschafterversammlung am Mittwoch, 29. April 2026 in Bozen wurde der Jahresabschluss offiziell genehmigt und im Anschluss im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert.
Die Kennzahlen unterstreichen die Dimension der Gesellschaft: 101 Mitarbeitende, ein Jahresgewinn von 484.080 Euro sowie ein verwaltetes Gesellschaftskapital von über 258 Millionen Euro bilden die finanzielle Grundlage der öffentlichen Einrichtung, die sich der Förderung der Zusatzvorsorge in der Region verschrieben hat. Insgesamt wurden Ende 2025 mehr als 374.000 Vorsorgepositionen in den Partnerfonds betreut – ein Plus von 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Wie Geschäftsführer Matteo Migazzi betonte, basiert das Geschäftsmodell auf einer langfristigen und risikoarmen Kapitalanlagepolitik. Ziel sei nicht die kurzfristige Renditemaximierung, sondern die Sicherstellung stabiler Erträge zur Finanzierung der kostenlosen Dienstleistungen für die Bevölkerung. Im Jahr 2025 lag die Nettorendite des Portfolios bei 4,26 Prozent, das Nettoergebnis aus der Finanzverwaltung bei rund 9,6 Millionen Euro.
Auch die Präsidentin Johanna Vaja hob die gesellschaftliche Bedeutung der Einrichtung hervor. Zusatzvorsorge sei längst nicht mehr nur eine individuelle Absicherung, sondern ein Beitrag zur langfristigen Stabilität des gesamten sozialen Systems. Besonders wichtig sei die Sensibilisierung junger Menschen, etwa durch Initiativen, die bereits ab Geburt den Zugang zu Vorsorgelösungen erleichtern sollen.
Positive Rückmeldung kam auch von Carlo Daldoss, Regionalassessor für Zusatzvorsorge, der die solide Entwicklung und das wachsende Vertrauen der Bevölkerung in das System betonte. Gleichzeitig verwies er auf die Bedeutung der Weiterentwicklung im Bereich Pflegevorsorge und auf die Notwendigkeit, auf die steigende Lebenserwartung strukturell zu reagieren.
Für 2026 kündigt die Gesellschaft einen weiteren Digitalisierungsschub an. Im Mittelpunkt steht der Ausbau personalisierter Beratungsangebote, unter anderem durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz zur automatisierten Bearbeitung von Anfragen. Damit sollen Prozesse effizienter gestaltet und Verwaltungsaufwand reduziert werden.
Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die Finanzbildung, die als regionales Vorzeigeprojekt gilt und weiterhin gezielt in Schulen ausgebaut werden soll. Ergänzend wird der Service Pensplan PLUS zur individuellen Vermögensanalyse weiterentwickelt, während auch Kooperationen im Sportbereich fortgeführt werden, um insbesondere junge Zielgruppen besser zu erreichen.
Mit dieser Kombination aus Stabilität, Digitalisierung und Bildungsarbeit positioniert sich die Pensplan Centrum AG weiterhin als zentrale Institution für Vorsorge und finanzielle Zukunftssicherung in der Region – mit dem Anspruch, wirtschaftliche Kompetenz und gesellschaftliche Verantwortung miteinander zu verbinden.
Foto/c-Pensplan Centrum AG