Auch in diesem Jahr wird Südtirol im Vorfeld des Internationalen Frauentags wieder von einem bunten Blütenmeer erhellt: Die SVP-Frauenbewegung organisiert erneut ihre beliebte Primelaktion, um Spenden für die Krebsforschung zu sammeln. Hunderte engagierte Frauen sind ehrenamtlich landesweit im Einsatz, um an 138 Ständen Primeln und Kräuter anzubieten – der Erlös fließt in ein bedeutendes Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Krebshilfe.
Wie schon in den vergangenen Jahren unterstützt die Aktion eine Studie in den Brustkrebszentren der Krankenhäuser Brixen und Meran, die nun dank der diesjährigen Initiative auch auf die Häuser in Bruneck und Bozen ausgeweitet werden kann. Im Zentrum der Untersuchung steht die Verbesserung der Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen: Besonders die Nebenwirkungen bestimmter Chemotherapien, die das periphere Nervensystem beeinträchtigen, sollen durch innovative Ansätze gelindert werden. Viele Betroffene leiden langfristig unter Nervenschäden, die den Alltag erheblich erschweren – vom Gehen bis hin zu einfachen Handbewegungen wie dem Schließen von Knöpfen.
Die Studie setzt auf Kältereize als therapeutisches Mittel, um die Beschwerden zu reduzieren und die Lebensqualität während und nach der Behandlung nachhaltig zu verbessern. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Primaria Sonia Prader aus Brixen, deren Expertise und Engagement gemeinsam mit ihrem Team neue Perspektiven für Patientinnen eröffnet.
SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard betont: „Die medizinische Forschung entwickelt ständig neue Therapien, die die Lebensqualität der Patientinnen in den Mittelpunkt stellen. Mit unserer Primelaktion möchten wir die Weiterführung und Ausweitung dieses Projekts gezielt unterstützen – und gleichzeitig die Bedeutung der Förderung von Wissenschaftlerinnen unterstreichen.“
Seit der Gründung der Aktion im Jahr 2000 hat die Primelinitiative eine Spendensumme von insgesamt 887.131 Euro für die Krebsforschung gesammelt. Auch 2026 wird sie damit wieder ein starkes Zeichen für Solidarität, Engagement und die Unterstützung von Frauen in Wissenschaft und Medizin setzen.
Mit ihrem großen ehrenamtlichen Einsatz und der breiten Unterstützung der Bevölkerung zeigen die SVP-Frauen einmal mehr, wie lokales Engagement einen direkten Beitrag zur medizinischen Forschung leisten kann – und dabei gleichzeitig Hoffnung schenkt.
Im Bild: Sonia Prader und Renate Gebhard