Südtirol: 43 Verwaltungsstellen vergeben – neues Verfahren für passgenaue Zuteilung

Nach Abschluss eines umfangreichen Wettbewerbs mit über 500 Interessentinnen und Interessenten wurden in diesen Tagen die 43 ausgeschriebenen Stellen im Bereich Verwaltung vergeben – und das mit einigen Neuerungen.

„Wir haben das Verfahren weiter optimiert, damit wir die Mitarbeitenden nicht nur sehr schnell, sondern auch passgenauer zuteilen können. Gleichzeitig hoffen wir auf eine längerfristige Bindung“, erklärte Personallandesrätin Magdalena Amhof. Die gezielte Personalaufnahme sei Teil zahlreicher Maßnahmen, um den öffentlichen Dienst zu stärken und das Land als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren.

Neu ist unter anderem, dass bei der Zuteilung nicht nur die zuständigen Führungskräfte aktiv eingebunden wurden, sondern auch die Präferenzen der künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine zentrale Rolle spielten. Diese wurden im Vorfeld der mündlichen Prüfungen erfragt, nachdem die Teilnehmenden eine detaillierte Tätigkeitsbeschreibung der verfügbaren Stellen erhalten hatten.

Die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber werden in den kommenden Tagen ein Stellenangebot erhalten. Weitere 61 Personen verbleiben auf der Rangliste als geeignet und werden bei zukünftigen freien Stellen kontaktiert.

Zudem hat die Landesverwaltung den Wettbewerb im Dezember vereinfacht: Auf eine schriftliche Probe wurde verzichtet, geprüft wurde ausschließlich mündlich. Das kürzlich eingeführte Online-Bewerbungssystem hat sich dabei laut Personalressort bewährt. Etwa die Hälfte der Teilnehmenden stammt zudem aus dem externen Bewerberpool und ist bislang noch nicht in der Landesverwaltung tätig.

Mit diesen Neuerungen setzt die Landesverwaltung auf effiziente, transparente und passgenaue Personalgewinnung, um den öffentlichen Dienst langfristig zu stärken und neue Fachkräfte gezielt einzubinden.

Foto/c-LPA/Greta Stuefer