Generation 60+ fordert mehr Sicherheit für Seniorinnen und Senioren in Südtirol

Der Landesvorsitzende der Generation 60+, Otto von Dellemann, richtet einen dringenden Appell an Politik und Gesellschaft: Die Sicherheitslage in Südtirol verdient verstärkte Aufmerksamkeit, insbesondere für ältere Menschen. „Immer öfter wenden sich Seniorinnen und Senioren mit ihren Sorgen an mich. Viele berichten, dass sie sich im Alltag nicht mehr so sicher fühlen wie früher“, erklärt von Dellemann. Vor allem die Angst, Opfer von Diebstählen oder körperlichen Übergriffen zu werden, belaste viele ältere Bürgerinnen und Bürger.

Während ein Teil der Bevölkerung sich weiterhin sicher fühlt, nimmt das Unsicherheitsgefühl bei vielen Seniorinnen und Senioren spürbar zu. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit werden bestimmte Orte wie Bahnhöfe, abgelegene Straßen oder schlecht gepflegte öffentliche Plätze bewusst gemieden. Dies wirke sich auf die Lebensqualität der Betroffenen aus und schränke ihre alltäglichen Aktivitäten erheblich ein.

Von Dellemann fordert, die Wahrnehmungen und Anliegen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ernst zu nehmen. „Für viele Menschen gehört ein Gefühl der Sicherheit zur Lebensqualität. Wenn Bürgerinnen und Bürger beginnen, ihren Alltag aus Angst einzuschränken, ist das ein deutliches Signal, dass gehandelt werden muss“, so der Landesvorsitzende.

Ziel müsse es sein, sowohl die tatsächliche Sicherheitslage als auch das subjektive Sicherheitsempfinden nachhaltig zu stärken. Sicherheit und Ordnung seien grundlegende Voraussetzungen für ein funktionierendes Zusammenleben. „Die Menschen müssen sich in unserem Land wieder überall sicher fühlen können“, betont Otto von Dellemann abschließend.

Der Appell der Generation 60+ unterstreicht, dass Sicherheit nicht nur eine Frage von Statistiken ist, sondern direkt mit dem Wohlbefinden und der Teilhabe der älteren Bevölkerung verknüpft bleibt.

Im Bild: Otto von Dellemann