2025 im Rückblick: Berufsberatung gab Orientierung für Schule, Studium und Beruf

Welche Oberschule nach der Mittelschule besuchen? Welches Fach studieren? Welcher Beruf passt zu mir? Und welche Möglichkeiten der Neuorientierung gibt es für Erwachsene? Diese Fragen beschäftigen viele Jugendliche und Erwachsene in Südtirol – und beim Amt für Ausbildungs- und Berufsberatung finden sie Antworten.

Im Jahr 2025 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes insgesamt 14.300 Personen beraten. In 5.689 Gesprächen, verteilt auf mehr als 12.000 Beratungsstunden, wurden Interessen, Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale der Ratsuchenden analysiert, um passende Ausbildungs-, Studien- oder Berufsfelder zu identifizieren. Bei 41 Prozent der Jugendlichen und Erwachsenen kamen diagnostische Tests zum Einsatz. Auch direkt an Schulen war das Amt präsent und konnte so zahlreiche Schülerinnen und Schüler erreichen.

„Das Amt leistete 2025 einen bedeutenden Beitrag zur Bildungs- und Berufsorientierung und stärkte seine Rolle als zentrale Anlaufstelle für Jugendliche, Eltern und Schulen“, betont Philipp Achammer.

Neben den individuellen Beratungsgesprächen wurden 2025 auch zahlreiche neue Informationsmaterialien erstellt: Dazu zählen eine Broschüre in leichter Sprache, eine italienische Elternbroschüre, schulbezogene Orientierungshilfen wie Scegli il tuo futuro und Wegweiser sowie mehrsprachige Videos zum Bildungssystem. Ein besonderes Highlight war die Bildungsmesse Futurum, die vom Amt federführend organisiert wurde. Rund 10.500 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich bei Schulen, Hochschulen, Beratungsstellen und Jugendorganisationen über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im In- und Ausland zu informieren.

Darüber hinaus brachte das Amt seine Expertise in zahlreiche Projekte ein, darunter das Euregio-Projekt zu Übergängen, Pfiff, Girls & Boys Day, Innovalley, on my way Pustertal sowie diverse Berufsfindungs- und Orientierungsprojekte an Schulen.

„Es ist uns 2025 gelungen, die gute Zusammenarbeit mit den Schulen weiterzuführen und die Elternarbeit zu intensivieren. Dadurch, ebenso wie durch unterschiedliche Orientierungsprojekte und neue Publikationen, wurde die Sichtbarkeit unserer vielfältigen Tätigkeiten und des Amtes als Ganzes erhöht“, erklärt Alexa Seebacher, Amtsdirektorin des Amtes.

Weitere Informationen zum Angebot des Amtes für Ausbildungs- und Berufsberatung gibt es online unter berufsberatung-studieninfo.provinz.bz.it.

Foto/c-LPA/Amt für Ausbildungs- und Berufsberatung