Vinschgau – Welche Fördermöglichkeiten stehen Südtiroler Betrieben für Forschung, Entwicklung und Innovation zur Verfügung? Antworten auf diese Frage bietet eine Informations- und Netzwerktagung am Donnerstag, 15. Januar 2026, von 17.00 bis 21.00 Uhr in der BASIS Vinschgau Venosta. Im Mittelpunkt steht ein umfassender Überblick über Landes- und EU-Förderinstrumente, die Unternehmen bei der Umsetzung innovativer Projekte unterstützen.
Referent des Abends ist Franz Schöpf, Direktor der Landesabteilung Innovation, Forschung, Universität und Museen. In seiner Funktion verantwortet er die Innovations- und Forschungspolitik des Landes Südtirol und koordiniert sowohl die strategische Unterstützung von Unternehmen als auch die Verwaltung der entsprechenden Landes- und EU-Mittel.
Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, KMU und Großbetriebe, Start-ups, Fachleute aus dem Innovationsbereich sowie an alle, die sich einen fundierten Überblick über die verfügbaren Fördermöglichkeiten verschaffen möchten. Ziel ist es, praxisnah aufzuzeigen, wie Forschungs- und Entwicklungsprojekte erfolgreich geplant, eingereicht und umgesetzt werden können.
Im Rahmen des Programms stellt Franz Schöpf unter anderem Landesförderungen für Forschung und Entwicklung, Projekte der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung, Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungszentren sowie Machbarkeitsstudien für Innovation vor. Weitere Schwerpunkte sind Prozess- und Organisationsinnovation, innovationsbezogene Beratungsdienstleistungen und der EFRE-Call – Priorität 1 „Smart“.
Ein besonderer Fokus liegt auf Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekten in den RIS3-Bereichen wie Automation und Digitalisierung, Lebensmittel und Life Sciences, Alpine Technologien und Green Technologies. Vorgestellt werden zudem Möglichkeiten zum Aufbau und Ausbau hochwertiger Forschungsinfrastrukturen, zur Stärkung von Innovationsclustern sowie gemeinsame Innovationsräume.
Auch konkrete Angebote wie der Lab-Bonus, die Nutzung der 70 Labore und Prototyping-Werkstätten des NOI Techparks sowie der CCA in der BASIS Vinschgau stehen auf dem Programm. Ergänzt wird dies durch Informationen zu Kooperationsmöglichkeiten mit Forschungszentren wie Fraunhofer Italia, Eurac Research, dem Versuchszentrum Laimburg und der Freien Universität Bozen.
Die Tagung findet in deutscher Sprache statt, der Eintritt ist frei, eine Registrierung wird jedoch empfohlen. Das interaktive Format bietet ausreichend Raum für Fragen, direkten Austausch mit den Referenten sowie Networking mit anderen Unternehmen aus dem Gebiet. Für Südtiroler Betriebe eröffnet sich damit eine kompakte Gelegenheit, Innovationspotenziale zu erkennen und gezielt Förderchancen zu nutzen.