Südtirol bildet die Gipfel-Profis von morgen aus

Bozen – Für all jene, die ihre Leidenschaft für die Berge zum Beruf machen wollen, bietet Südtirol eine der umfassendsten Ausbildungen im alpinen Bereich: die dreijährige Bergführerausbildung. Sie vermittelt nicht nur die technische Expertise für Felskletter-, Eis- und Skitouren, sondern bereitet auch auf die Verantwortung vor, die der Beruf mit sich bringt.

Der erste Schritt auf dem Weg zum Bergführer oder zur Bergführerin ist die Eignungsprüfung, die heuer an mehreren Terminen stattfindet. Am 13. Februar werden die eingereichten Tourenberichte der Bewerberinnen und Bewerber geprüft, Ende Februar und Anfang März stehen die Prüfungen im Bereich Ski und Eis auf dem Programm, bevor am 3. Mai der Fels-Check erfolgt. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Jänner.

Um zugelassen zu werden, müssen die Teilnehmer ihre alpinen Erfahrungen der letzten fünf Jahre in einem ausführlichen Tourenbericht dokumentieren. Erst wer hier überzeugt, darf am praktischen Teil der Eignungsprüfung teilnehmen – eine Kombination aus Technik, Ausdauer und Verantwortung.

Die Anmeldung erfolgt über das Webportal der Landesverwaltung unter „Bergführer oder Bergführerin – Ausbildung in Südtirol“. Alternativ können Bewerbungsunterlagen per E-Mail, Post oder persönlich beim Funktionsbereich Tourismus in Bozen eingereicht werden. Für Fragen steht zudem der Landesverband der Südtiroler Berg- und Skiführer zur Verfügung.

Die Bergführerausbildung in Südtirol gilt als eine der anspruchsvollsten in Europa. Wer sie erfolgreich abschließt, übernimmt nicht nur eine touristische Rolle, sondern eine echte Verantwortung für die Sicherheit und Erlebnisse der Menschen in alpinem Gelände – eine Aufgabe, die Können, Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein gleichermaßen verlangt.

Foto/c-LPA/Landesverband der Südtiroler Berg- und Skiführer/Walde