Klæbo und Diggins schreiben Geschichte in Toblach – Jessie-Diggins-Brücke eingeweiht

Die letzte Etappe der Tour de Ski 2026 in Toblach bot packenden Langlauf-Sport der Extraklasse. Johannes Høsflot Klæbo setzte seine beeindruckende Serie fort: In der 20-km-Pursuit, bei der die Startreihenfolge anhand der Gesamtwertung bestimmt wird, startete der Norweger als Führender und kontrollierte das Rennen souverän. In Alleinfahrt baute er seinen Vorsprung aus und rückte dem Rekord von fünf Tour-de-Ski-Gesamtsiegen ein großes Stück näher.

Für Spannung sorgte vor allem der Kampf um die weiteren Podestplätze. Federico Pellegrino lieferte sich ein packendes Duell mit dem Schweden Edvin Anger, der von Startplatz zehn noch aufholen konnte. Erst auf den letzten Metern entschied ein Fotofinish über Platz drei – ein Rennen, das die Zuschauer in der Nordic Arena in Begeisterung versetzte.

Bei den Frauen dominierte erneut die US-Amerikanerin Jessie Diggins. Mit einem deutlichen Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen setzte sie ein Zeichen im Kampf um den Gesamtsieg. Für die Ausnahmeathletin wurde der Tag zudem unvergesslich: Anlässlich ihres erneuten Erfolgs in Toblach wurde die neue Rennbrücke nach ihr benannt – ein Symbol für ihre enge Verbindung zur Südtiroler Langlauf-Hochburg und ein emotionaler Moment in ihrer Karriere.

Nach vier intensiven Wettkampftagen fällt in Toblach der Vorhang für das Grand Opening. Die Organisatoren hinterließen ein rundum positives Bild, bevor die Tour de Ski nun ins Fleimstal weiterzieht, wo die Rennen wieder weltweit live übertragen werden.

Foto, Klaebo