Harald Stauder protestiert für mehr Sensibilität bei Ortsnamen

In einem jüngsten ORF-Beitrag wurde in einer Grafik der Ort Franzensfeste als “Fortezza” bezeichnet. Ein kleiner Fehler, möchte man meinen. Doch gerade bei Ortsnamen ist Genauigkeit kein Detail, sondern ein Stück Respekt vor Geschichte, Sprache und Identität.

Die deutschen Ortsnamen sind nicht nur die offizielle Bezeichnung, sondern auch Teil einer über Generationen gewachsenen Kultur.

Wenn öffentliche Medien hingegen unbedacht zu italienischen Varianten greifen, entsteht leicht der Eindruck, die deutsche Sprache sei zweitrangig. Und genau deshalb gilt: Auch bei scheinbar nebensächlichen Dingen muss man wachsam bleiben. Südtirols deutsche Sprache und ihre Ortsnamen sind nicht verhandelbar, denn sie gehören zum Kern unserer Identität.

„Wir werden uns gegen jede Verwässerung entschieden wehren”, betont Stauder. „Es geht nicht nur um einen Namen auf einer Grafik, sondern um die Wertschätzung unserer Sprache und unserer Kultur.“

Wir fordern daher, dass die korrekten Bezeichnungen in Zukunft konsequent verwendet werden. Das ist kein Formalismus, sondern Ausdruck von Respekt und ein klares Signal für den Schutz unserer sprachlichen Vielfalt.