Die 49. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2025 ziehen sehr erfolgreiche Bilanz

Mit dem Finale des Cesti-Wettbewerbs am 31. August endeten die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2025. Die Auslastung konnte mit rund 98% im Vergleich zum Vorjahr noch gesteigert werden. Vom 25. Juli bis 31. August besuchten mehr als 20.000 Gäste aus dem In- und Ausland die insgesamt 54 Festwochen-Veranstaltungen an 22 Veranstaltungsorten – darunter 17 kostenfreie Formate. Zahlreiche Darbietungen des abwechslungsreichen Programms waren restlos ausverkauft. Den Auftakt bildeten wie immer die Ambraser Schlosskonzerte, darunter «La sprezzatura» mit Geiger Dmitry Smirnov, Giovanni Antonini und Il Giardino Armonico. Für volle Säle sorgte außerdem «Scarlatti!», ein dem Meister des neapolitanisch-römischen Barockoratoriums gewidmetes Programm unter der Leitung des Musikalischen Leiters Ottavio Dantone mit seiner Accademia Bizantina. Begeisterten Anklang fanden darüber hinaus Christina Pluhar und L’Arpeggiata mit ihrem Programm «Wonder Women», Julien Chauvin mit Le Concert de la Loge in «Im Zauberwald», «Ottavio plus» mit Countertenor Andreas Scholl und viele weitere Veranstaltungen.

Unter dem Motto «Wer hält die Fäden in der Hand?» präsentierten die Innsbrucker Festwochen die wiederentdeckte Oper «Ifigenia in Aulide» von Antonio Caldara. Mit Tommaso Traettas «Ifigenia in Tauride» wurde die Geschichte von Agamemnons Tochter fortgeführt. Ein Herzensanliegen der Innsbrucker Festwochen bleibt zudem die Förderung von Nachwuchstalenten. So feierten die vier ausverkauften Vorstellungen der Barockoper:Jung «Il Giustino» einen großen Erfolg und auch das Abschlusskonzert von youngbaroque & Masterclass wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.

Die Künstlerische Direktorin Eva-Maria Sens blickt auf diese außergewöhnlichen Festwochen zurück: «Ein Sommer voll glücklicher Begegnungen mit Alter Musik liegt hinter uns. Es war schön, gemeinsam die Fäden in der Hand zu halten. Ob Künstler*innen, Publikum oder das engagierte Team: Wir alle haben dazu beigetragen, die Alte Musik ins Heute zu holen und miteinander diese einmaligen Festwochen zu kreieren.»

«Nach dem erfolgreichen Start im Vorjahr konnten wir auch in der zweiten Saison unter der künstlerischen Leitung von Eva-Maria Sens und Ottavio Dantone voll überzeugen. Die durchweg positiven Reaktionen des Publikums spiegeln sich deutlich in unseren Besucherzahlen wider – ein Ergebnis, das mich als kaufmännischen Direktor sehr zufriedenstellt. Zahlreiche Vorstellungen waren restlos ausverkauft, und mit einer hervorragenden Auslastung von rund 98% setzen wir unseren Erfolgsweg konsequent fort», betont der Kaufmännische Direktor Dr. Markus Lutz.

Seit ihrer Gründung 1976 sind die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Ausgangspunkt vieler Künstler*innenkarrieren und weltweit eine der wichtigsten Adressen im Bereich der Alten Musik. 2026 feiern die Innsbrucker Festwochen ihr 50-jähriges Jubiläum und finden vom 24. Juli bis zum 30. August 2026 statt. 2023 übernahm Eva-Maria Sens als Künstlerische Direktorin gemeinsam mit Ottavio Dantone, der für fünf Jahre als Musikalischer Leiter fungiert. In dieser Zeit wird seine Accademia Bizantina, eines der weltweit renommiertesten Orchester der historischen Aufführungspraxis, als Orchester in Residence die Festwochen begleiten.

Im Bild: 2025 war ein voller Erfolg für das Leitungsteam der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik: Dr. Markus Lutz (Kaufmännischer Direktor), Mag. Eva-Maria Sens (Künstlerische Direktorin) und Ottavio Dantone (Musikalischer Leiter) (v.l.)/© Birgit Pichler