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Expolierende Stromgebühren so nicht hinnehmbar

2 Febbraio 2022

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Expolierende Stromgebühren so nicht hinnehmbar

Die Stromkosten haben sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Nachdem die ersten Rechnungen zugestellt wurden, sind diese Teuerungen nun auch in der Brieftasche zu spüren. „Derart massive Preissteigerungen sind so einfach nicht akzeptierbar, es besteht dringender Handlungsbedarf.  Diese großen Verteuerungen dürfen nicht negative Auswirkungen auf die heimische Energie haben und die Bevölkerung darf nicht dafür bestraft werden“, sagt der Landtagsabgeordnete und SVP-Arbeitnehmer Helmuth Renzler.

Südtirol rühmt sich, auch Dank des aus Wasserkraft produzierten Stroms, seit langem ein Land zu sein, in dem mehr Strom produziert als verbraucht wird. Dennoch erwartet man in den nächsten Monaten viel höhere Stromausgaben als bisher. Die mit der Strompolitik zusammenhängenden, sehr komplexen Sachverhalte im Energiesektor auf nationaler und internationaler Ebene begünstigen diesen extremen Preisanstieg.

„Viele Südtirolerinnen und Südtiroler haben schon oder werden bei den nächsten Stromrechnungen eine anständige ‚Watschen‘ erleben. Die Stromgebühren sind in kurzer Zeit explodiert. Eine derartige Preissteigerung ist in einem Land, das viel Strom selbst produziert und sich damit auch noch rühmt, nicht hinnehmbar“, unterstreicht Renzler.

Stromgebühren müssen abgefedert werden

Die Chancen einer erfolgreichen nationalen und internationalen Intervention in Sachen Strompreispolitik sind kurzfristig eher gering. Aber es gäbe laut dem Abgeordneten Helmuth Renzler durchwegs Möglichkeiten, um die Südtiroler Familien vor einer zu großen Preisbelastung zu bewahren.

„Im Landeshaushalt sind die pro Haushalt vorgesehenen 49 Euro Strombonus mit der Begründung, dass es dem Einzelnen nicht viel bringt aber als Gesamtsumme von ca. 10 Millionen Euro besser für soziale Zwecke verwendet werden können, vorhanden. Diese Summe könnte man jetzt für eine solche Notsituation verwenden, um die Menschen bei der Bezahlung der nächsten Rechnungen zu unterstützen“, schlägt Helmuth Renzler vor.

Stromanbieter in die Pflicht nehmen

Eine weitere Möglichkeit, die zur Eindämmung der Strompreise unbedingt angegangen werden muss, sieht Renzler darin, die lokalen Energieanbieter in die Pflicht zu nehmen. So könnte ein Teil des beträchtlichen Gewinnes dieser Gesellschaften dazu verwendet werden, um die Preise für die Verbraucher zu senken und dies, da vor allem die Landesenergiegesellschaft Alperia eine rein öffentliche Gesellschaft ist, welche dem Land, den Gemeinden und dem Gemeindenverband gehört. Eine solche rein öffentliche Gesellschaft hat eine soziale Aufgabe zu erfüllen und darf nicht rein gewinnorientiert arbeiten.

„Wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen, um die Stromkonsumenten vor zu hohen Rechnungen zu bewahren. Hier sind alle gefragt, keiner darf sich davor verstecken. Es gilt auch zu berücksichtigen, dass die Menschen auch in vielen anderen Bereichen des täglichen Lebens mit höheren Preisen konfrontiert sind und die Brieftaschen bald leer sein werden. Deshalb wird der für die Energie zuständige Landesrat Vettorato aufgefordert, sich gemeinsam mit den öffentlichen Stromanbietern für eine bürgernahe und autonome Lösung dieses Problems einzusetzen, ohne erst die gesamtstaatlichen Maßnahmen abzuwarten“, fasst der SVP-Arbeitnehmer und Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler zusammen, der jetzt auch die Möglichkeiten eines entsprechenden Beschlussantrags im Landtag prüfen wird.

Foto/c-SVP/A. Tauber

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