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Ehrenamt nicht selbstverständlich

5 Dicembre 2021

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Ehrenamt nicht selbstverständlich

Auch wenn viele Veranstaltungen und damit verbunden viele Vereine in ihren Aktivitäten aufgrund der Pandemie zurzeit wieder eingebremst werden, das Ehrenamt ruht keinesfalls. Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes, der seit über 35 Jahren am 5. Dezember weltweit als solcher notiert wird, organisiert der KFS für seine ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, die in den 111 Zweigstellen landesweit tätig sind, als Zeichen der Wertschätzung einen ganz besonderen Tag.
Rund 60 ehrenamtliche Mitarbeiter/-Innen der KFS Zweigstellen sind am Sonntag, 12. Dezember zusammen mit ihren Familien zum „Advent in Lichtenstern“ eingeladen und werden dort neben Besinnlichem auch wandern, basteln, singen, Geschichten erzählen und noch vieles mehr. Dies als kleines Dankeschön, denn was wäre das Land ohne Ehrenamt. Die Herausforderung im Ehrenamt und die Nachhaltigkeit im ehrenamtlichen Engagement standen kürzlich auch im Zentrum einer Tagung des Dienstleistungszentrums für das Ehrenamt (DZE), zu dessen Netzwerkpartnern der KFS gehört.
Aktuell sind im Katholischen Familienverband Südtirol mehr Frauen als Männer im Ehrenamt tätig, wünschenswert wäre selbstredend eine Zunahme der männlichen Vertreter. „Die Ehrenamtlichen sind draußen in den Zweigstellen die wichtigsten Leute unseres Verbands, weil sie vor Ort auf die Anliegen der Familien reagieren und maßgeschneiderte Angebote für die Familien im Ort mitgestalten und ermöglichen!“, betont KFS-Präsidentin Angelika Mitterrutzner. Die ca. 1000 zahlenmäßig erfassten Ehrenamtlichen im KFS und noch Unzählige darüber hinaus, investieren im Durchschnitt 2 Stunden/pro Woche für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Das sind jährlich immerhin insgesamt 130.000 Stunden (!) unbezahltes, ehrenamtliches Engagement, Einsatz und Herzblut für die mit über 50.000 Mitgliedern stärkste familienorientierte Verbandsstruktur Südtirols. „Sie sind die Säulen, das Gesicht und das Herz des Verbandes!“ sagt KFS-Geschäftsführerin Samantha Endrizzi und weiter: „Wenn man davon ausgeht, dass diese 130.000 Stunden einen durchschnittlichen Wert von 20 Euro pro Stunde haben, ergibt das 2,5 Mio. Euro. Eine beeindruckende, stolze Summe für Leistungen aus Überzeugung und Herzblut, die nicht selbstverständlich sind!“
An die Politik bzw. die öffentliche Verwaltung richtet der Verband den Wunsch, das Ehrenamt nicht mit allzu viel Bürokratie zu belasten und den administrativen Bereich nicht noch komplizierter zu machen. Gerade jetzt, in dieser besonderen und ungewöhnlichen Zeit, zählt jede/r Einzelne, die/der sich bereit erklärt, im Ehrenamt engagiert zu sein.

Im Bild: Edith Ratschiller Regele, Bezirksleiterin Burggrafenamt West; Adalgisa Marchi Obermarzoner, Bezirksleiterin Eisacktal/Wipptal; Margareth Mair Engl, KFS Vorstandsmitglied; Angelika Weichsel Mitterrutzner, Präsidentin; Valentin Mair, KFS Vizepräsident; Norbert Kofler, KFS Vorstandsmitglied; Judith Ascher Unterhofer, Bezirksleiterin Bezirk Bozen; Maria Luise Tratter Pixner, Bezirksleiterin Burggrafenamt Ost; Sieglinde Aberham, Bezirksleiterin Überetsch/Unterland; Manuela Unterthiner Mitterrutzner, geistliche Assistentin; Ingrid Agreiter Oberparleiter, Bezirksleiterin Unteres Pustertal; Ulrike Mittermair Agstner, Bezirksleiterin Oberes Pustertal; Maria Pichler Höller, Revisorin; Rosmarie Trenkwalder Marcher, KFS Vorstandsmitglied; Priska Theiner, Bezirksleiterin Vinschgau und KFS Vizepräsidentin
Auf dem Foto fehlen Rosmarie Gruber Gasteiger, Bezirk Ahrntal; Vera Nocker, Bezirk Hochpustertal und die beiden Revisoren Heiner Oberrauch und Hannes Prantl   

Foto/© Marion Lafogler

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