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Mair: „Gesundheitsberufe in Südtirol brauchen attraktivere Anreize“

28 Dicembre 2020

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Mair: „Gesundheitsberufe in Südtirol brauchen attraktivere Anreize“

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair plädiert für ein sofortiges Handeln angesichts des Pflegekräfte- und Ärztemangels in Südtirol. Es braucht bessere Anreize für junge Südtiroler, die einen Gesundheitsberuf erlernt haben, damit sie ihren Beruf hierzulande ausüben. Angesichts des Wettbewerbs um die Fachkräfte muss Südtirol die Rahmenbedingungen neu abstecken, da unser Land mehr und mehr vom Ausland abgehängt wird. 

„Südtirol hat, wie viele andere Regionen in Europa auch, einen Notstand bei den Gesundheitsberufen. Vor allem der Ärztemangel und die Schwierigkeit genügend Pflegekräfte zu rekrutieren, wurden in den vergangenen Jahren und insbesondere während der Pandemie immer deutlicher“, hält die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Aussendung einleitend fest.
„Viele Südtiroler bleiben aus verständlichen Gründen nach ihrem Studium im Ausland und üben dort ihren Beruf aus. Südtirol hinkt im Wettbewerb um Fachkräfte im Gesundheitswesen hinterher und ist damit auch mit Abwanderungstendenzen konfrontiert. Die Politik hat die Aufgabe auf diese Entwicklung zu reagieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen“, so Mair. „Ein Ansatzpunkt wäre die Wohnbauförderung. Bei der Punktevergabe könnten Fachkräfte, Ärzte und Pfleger, die sich verpflichten über einen bestimmten Zeitraum ihren Beruf in Südtirol auszuüben, besonders berücksichtigt werden“, so Mair.
„Zudem soll auch die Vergabehöhe von Stipendien davon abhängen, ob eine mehrjährige Verpflichtung zur Ausübung des Berufs in Südtirol eingegangen wird“, schlägt die freiheitliche Landtagsabgeordnete vor. „Studenten, die sich verpflichten nach dem Studium ihre Tätigkeit in Südtirol auszuüben, sollen entsprechend höhere Beihilfen bekommen“, so Mair.
„Jegliche Maßnahmen müssen flexibel und zeitlich begrenzt sein, bis sich eine bestimmte Situation – wie der Ärztemangel – entspannt hat“, unterstreicht Ulli Mair abschließend.

Im Bild: Ulli Mair

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