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Dürfen Gastronomie nicht an die Wand fahren

21 Dicembre 2020

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Dürfen Gastronomie nicht an die Wand fahren

Dass Südtirols Gastronomiebetriebe nun zum dritten Mal in den totalen Lockdown geschickt werden, stößt auch bei SVP-Landtagsabgeordneten Helmut Tauber auf Kritik. „Damit werden tausende Bars, Restaurants und die darin tätigen Familien und Mitarbeiter an den Rand ihrer Existenz gedrückt“, befürchtet Landtagsabgeordneter Helmut Tauber und fordert konsistente finanzielle Hilfen.

Speziell die Gastronomie wird bei jeder Infektionswelle als erster Sektor zugesperrt und als letzter kann sie wieder ihre Türen öffnen. Dadurch entstand der Gastronomie gerade in vergangenen Wochen ein enormer Schaden, der durch die staatlich vorgesehenen Verlustbeiträge nur zu einem geringen Teil wettgemacht werden kann. „Unsere Restaurants, Gastwirte, Sterne- und Haubenköche sowie Barbetreiber blicken auf Grund des entgangenen Abendgeschäftes im Dezember und des erneuten vollständigen Lockdowns bis 6. Januar einer unsicheren wirtschaftlichen Zukunft entgegen. Entsprechend außer sich sind viele Gastwirte“, beschreibt Helmut Tauber die Stimmungslage unter den Gastronomen. 

Mit dem Südtiroler Sonderweg, der von der Landesregierung für die bevorstehende Weihnachtszeit angekündigt worden ist, hätte man laut Tauber auch die Möglichkeit gehabt, den Restaurants das Mittagsgeschäft zu gewähren. „Im November, als die Gastronomie vollständig geschlossen war, sind die Infektionszahlen weiter nach oben gegangen. Seit vielen Wochen ist kaum ein Tourist im Land, die Gastronomiebetriebe waren die meiste Zeit geschlossenbzw. müssen aktuell um 18 Uhr zusperren und dennoch wird der Sektor weiterhin als Gefahrenquelle Nummer eins dargestellt“, so der Abgeordnete Tauber. 

„Wenn die Betriebe nun tatsächlich wieder schließen müssen, dann müssen die staatlichen Beiträge konsistent aufgestockt werden“, so Tauber weiter. Gleichzeitig gilt es viel konsequenter zu testen, das Contact-Tracing effizienter zu gestalten, schnell und unbürokratisch positiv getestete Personen in Quarantäne zu setzen und vulnerable Gruppen noch besser zu schützen, heißt es abschließend in der Presseaussendung.

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