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Covid-19 Phase zwei: Non Profit Organisationen wollen arbeiten und fordern Klarheit

3 Maggio 2020

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Covid-19 Phase zwei: Non Profit Organisationen wollen arbeiten und fordern Klarheit

Telefonhilfe ist gut. Aber es braucht mehr. Menschen mit Behinderung oder mit chronischen Krankheiten leiden sehr unter dem Totalausfall von Betreuungsdiensten und Therapien. Non Profit Organisationen wollen mit bewährten und neuen Hilfen wieder durchstarten. Dachverband für Soziales und Gesundheit fordert klare Rahmenbedingungen und unbürokratische Hilfe. 

Der Dachverband für Soziales und Gesundheit arbeitet intensiv daran, dass die gemeinnützigen Organisationen in der „Phase zwei“ nach dem durch Covid-19 bedingten Lockdown möglichst gut durchstarten und die Tätigkeiten weitgehend wiederaufnehmen können.

Der Ausschuss, die Mitarbeiter und auch zahlreiche Mitgliedsorganisationen versuchen den bestehenden Dschungel an Bestimmungen und Einschränkungen zu durchblicken und setzten sich mit Lösungsmöglichkeiten auseinander.

Wichtigstes Ziel ist die Wiederaufnahme der Tätigkeiten gemeinnütziger Organisationen im Einklang mit den Sicherheitsbestimmungen. Gerade Personen mit Behinderungen und Menschen mit chronischen Krankheiten, sowie ihre Familien warten derzeit hart darauf, dass soziale und Gesundheitsdienste schnellstens wieder ihre Tätigkeiten aufnehmen.

„Der Totalausfall von Betreuungsdiensten, Schulen und Therapien ist ein großes Problem. Und die längerfristigen Folgen sind noch gar nicht abschätzbar“, sagt die geschäftsführende Dachverband Präsidentin Dorotea Postal: „Betroffene und ihre Familien fühlen sich alleine gelassen und müssen schauen, wie sie mit der Situation zurechtkommen. Die ersten staatlichen Sondermaßnahmen sind kaum umsetzbar. Telefonische Beratung allein reicht nicht.“

Deshalb prüfen viele gemeinnützige Organisationen derzeit, ob, wie und welche der bisherigen Tätigkeiten wieder aufgenommen werden können. Zudem wollen sie mit neuen, dringend nötigen Hilfsangeboten auf die Veränderungen des Soziallebens reagieren und damit die problematische Situation der betroffenen Personen und ihrer Familien erleichtern. Allerdings warten sie auf klare Vorgaben.

„Der Dachverband ist im ständigen Austausch mit den zuständigen Mitgliedern der Landesregierung. Dort und bei den Behörden setzen wir uns dafür ein, dass die Rahmenbedingungen definiert werden und Unterstützung auf breiter Basis gewährleistet wird“, sagt Dachverband-Geschäftsführer Georg Leimstädtner: „Wir brauchen schnellstmöglich Klarheit und hoffen, dass den gemeinnützigen Organisationen die nötige Schutzausrüstung für Mitarbeiter und Freiwillige zur Verfügung gestellt wird.“

„Wir Verantwortlichen der Organisationen begrüßen die angekündigten und versprochenen Hilfen, um die Existenz der gemeinnützigen Vereinigungen zu sichern. Die Abwicklung zur Umsetzung dieser Unterstützungsmaßnahmen muss jedoch auch tatsächlich machbar sein“, betont Dorotea Postal: „In diesem Ausnahmezustand müssen alle bürokratischen Hürden auf ein Minimum reduziert werden, damit die Hilfe wirklich rasch ankommt und sich alle auf das wesentliche konzentrieren können.

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