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Zurück zum gemeinsamen Konzertglück

20 Aprile 2020

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Zurück zum gemeinsamen Konzertglück

Meister&Kammerkonzerte Innsbruck 2020/21. 

Die Saison 2020/21 der Meister&Kammerkonzerte Innsbruck steht für die langersehnte Rückkehr zum gemeinsamen Musikgenuss. Brillante Solistinnen und Solisten, international renommierte Klangkörper und ausgezeichnete Ensembles gastieren in Innsbruck. Außerdem werden alle fünf Konzerte nachgeholt, die in der laufenden Saison aufgrund der Corona-Epidemie abgesagt werden mussten. Ein praller, hochkarätiger Konzertkalender wartet auf das Tiroler Konzertpublikum.

In den Meisterkonzerten stehen bedeutende Persönlichkeiten und neue Größen auf der Violine und am Klavier im Mittelpunkt. So kommen nach langer Zeit wieder der ungarisch-englische Pianist András Schiff und die georgisch-österreichische Pianistin Elisabeth Leonskaja nach Innsbruck. Der jungen Generation gehören Beatrice Rana und Jan Lisiecki an. Beide galten einst als Wunderkinder und sind heute mit nicht einmal 30 Jahren bereits reife Musikerpersönlichkeiten.

Den Reigen großartiger GeigerInnen eröffnet die Moldawierin Patricia Kopatchinskaja. Sie spielt gerne ohne Schuhe (um fest mit der Erde und ihren Schwingungen verbunden zu sein) und mit funkensprühender Virtuosität sowie fesselndem Ausdruck. Wie Jan Lisiecki in Kanada geboren, machte Timothy Chooi als Geiger eine rasante internationale Karriere, nachdem er den renommierten Joseph-Joachim-Violinwettbewerb gewonnen hat. Das Innsbrucker Publikum wird den 27-jährigen Geiger mit Mozarts letztem Violinkonzert (A-Dur) kennenlernen. Zum Saisonausklang kommt ein noch jüngerer Geiger in den Großen Saal des Congress, der 25-jährige, in Wien geborene und aus einer armenischen Musikerfamilie stammende Emmanuel Tjeknavorian. Bedeutende Dirigentenpersönlichkeiten werden sich in den Meisterkonzerten abwechseln: Der Finne Mikko Franck, der Österreicher Manfred Honeck (einst Bratschist der Wiener Philharmoniker, heute weltweit gefeierter Pultstar), der Italiener Fabio Luisi (früher Chef der Wiener Symphoniker, heute Chefdirigent der Zürcher Oper), der Brite Andrew Manze und der russische Taktstock-Doyen Yuri Temirkanov. Er beschließt mit „seinen“ St. Petersburger Philharmonikern die Meisterkonzertsaison, in der zuvor nicht minder großartige Klangkörper wie das Orchestre Philharmonique de Radio France, das SWR Symphonieorchester, András Schiffs Capella Andrea Barca, die Philharmonia Zürich als Konzertorchester der Zürcher Oper, der Wiener Concert-Verein, in dem die besten Wiener Symphoniker vereint sind, und die NDR Radiophilharmonie, die es mit dem Chefdirigenten Manze an die europäische Spitze geschafft hat.

Im Mittelpunkt der Kammerkonzerte im Haus der Musik Innsbruck stehen einmal mehr Streichquartette. Das Rolston String Quartet aus Kanada, Minguet Quartett aus Köln, Quatuor Modigliani aus Frankreich und Zehetmair Quartett rund um den Salzburger Geiger Thomas Zehetmair: Vier exzellente Quartettensembles spannen den Bogen von Haydn über Beethoven und Brahms zum selten zu hörenden Quartett von Grieg und zu faszinierender Quartettmusik Weberns und Ligetis. Die andere Hälfte der Kammerkonzerte gehört einem Solisten, zwei Duos und einem Trio. Der italienisch-schweizerische Pianist Francesco Piemontesi, ein Schüler Alfred Brendels, wird sein feinsinniges, ausdrucksvolles Spiel in einem reinen Schubert-Programm entfalten. Um Klavier geht es auch beim Duo Jatekok aus Frankreich: Die beiden Französinnen Naïri Badal und Adelaïde Panaget entfesseln vierhändig Klangkosmen von Bach-Chorälen, über spanische Rhapsodik und russischen Tänzen bis zu Strawinskis „Frühlingsopfer“. Aus Frankreich kommt auch die Cellistin Camille Thomas, die innerhalb weniger Jahre die Herzen des internationalen Klassikpublikums eroberte. Camille Thomas, die bereits zu einer Videodokumentation über Konzentrationslager in Deutschland zum israelischen Holocaust-Gedenktag die Musik ausgewählt und gespielt hat, wird sich auch in Innsbruck gemeinsam mit der französischen-sri-lankischen Pianistin Shani Diluka vorwiegend hebräisch inspirierter Musik widmen. Zwei in Israel geborene Musiker, die Brüder Omri und Ori Epstein (Klavier und Violoncello), schlossen sich mit dem niederländischen Geiger Mathieu van Bellen zu einem Klaviertrio zusammen und benannten es nach dem legendären deutschen Geiger Adolf Busch, auf dessen Guadagnini-Violine Matthieu van Bellen heute spielt. Das Busch Trio spielt in Innsbruck drei Gipfelwerke von Beethoven, Brahms und Tschaikowski.

Nachholtermine

Die fünf ausgefallenen Meister- und Kammerkonzerte der aktuellen Saison werden 2020/21 nachgeholt. Bereits gekaufte Einzelkarten bzw. Abos für diese Konzerte behalten für die neuen Termine ihre Gültigkeit.

  1. Kammerkonzert (Brentano String): verschoben auf 28.05.2021
  2. Meisterkonzert (Katia & Marielle Labèque): verschoben auf 04.05.2021
  3. Kammerkonzert (Notos Quartett): verschoben auf 02.12.2020
  4. Kammerkonzert (Mark Padmore und Till Fellner): verschoben auf 28.06.2021
  5. Meisterkonzert (Kammerorchester Basel): verschoben auf 16.12.2020

Der Kartenvorverkauf startet am 25.05.2020.

Programm & Tickets unter www.meisterkammerkonzerte.at

Im Bild: A. Schiff/c-Birgitta Kowsky. 

 

 

 

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