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Das neue Gesetz für Raum und Landschaft – „Herausforderung und Chance“

10 Dicembre 2019

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Das neue Gesetz für Raum und Landschaft – „Herausforderung und Chance“

Unter dem Motto „Jugend und Politik: Das neue Gesetz für Raum und Landschaft“ fand im Jugendzentrum Naturns jüngst ein Vortrag zum neuen Gesetz für Raum und Landschaft mit der dafür zuständigen Landesrätin Maria Hochgruber-Kuenzer statt, organisiert von den Bezirksleitungen der JG der Bezirke Burggrafenamt und Vinschgau. Es war dies die erste von sieben Themenveranstaltungen, welche die JG in den kommenden Monaten zu verschiedenen Themenbereichen in allen Bezirken Südtirols noch abhalten wird. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es alle Interessierte, aber in erster Linie junge Menschen, für politisch zukunftsweisende Themen zu sensibilisieren, gleichzeitig aber auch den Aufruf an sie zu richten: die Gemeinderatswahlen stehen vor der Tür, euere Mitarbeit wird dringend benötigt.

Naturns – Das neue Urbanistikgesetz wird nächstes Jahr im Sommer – angepeilt ist Juli – in Kraft treten. Seit Längerem schon, aber insbesondere vergangene Woche, wurde hierüber im Landtag heftig gerungen und diskutiert. Verständlich, wenn man bedenkt, wie grundlegend die Regelungen in diesem Bereich für die Entwicklung in sämtlichen Bereichen des Zusammenlebens und für die Zukunft unserer Gemeinden und Dörfer ist.
Eröffnet wurde der Vortragsabend von Philipp Krause, JG-Bezirksjugendreferent des Burggrafenamtes, der sich über die rege Teilnahme sichtlich freute: “Gerade wir Jungen müssen uns einbringen und entscheiden, denn wir sind die, die mit den Entscheidungen von Heute lange leben müssen”. Im Anschluss startete dann Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer den Vortrag über das Gesetz für Raum und Landschaft, wobei es ihr erfolgreich gelang einen Bogen über sämtliche Bereiche des Gesetzes zu schlagen. Besonders am Herzen, so Hochgruber-Kuenzer, lägen ihr dabei drei Sachen: die substantielle Aufwertung der Rolle der Gemeinden, wenn es um das Definieren der Siedlungsgrenzen gehe, die Bewahrung charakteristischer Gebäude (Ensemble- und Denkmalschutz), sowie die Wahrung und Wertschätzung der „Landschaft“.
„Sicherlich stellt das neue Gesetz für Raum und Landschaft eine Herausforderung für alle Beteiligten dar, das will ich nicht bestreiten, aber es ist auch eine enorme Chance, für die Gemeinden und vor allem für die jungen Menschen in diesem Land, die bereit sind an der Vision und der Entwicklung der eigenen Gemeinde auf vielfältigste Art und Weise mitzuwirken“, so die Hochgruber-Kuenzer.
Im Anschluss an das Referat wurde den Teilnehmern auch die Möglichkeit geboten, Fragen an die Landesrätin zu richten und mit ihr zu diskutieren. Den Abschluss der Veranstaltung nutzte Dominik Oberstaller, Landesjugendvorsitzender der JG, um nochmals darauf hinzuweisen, wie wichtig gerade auch die generationenübergreifende Zusammenarbeit und die Einbindung der Jugend bei der Anwendung des neuen Gesetzes sein wird. „Auch ich begreife dieses neue Gesetz als große Herausforderung und Chance für die Gemeinden und Dörfer, allerdings wird nunmehr sehr viel Verantwortung auf den Gemeinderäten unseres Landes liegen, wenn es darum geht, die Entwicklung der Gemeinden und Dörfer für die Zukunft zu definieren, zum Beispiel beim Ziehen der Siedlungsgrenzen und bei der Ausarbeitung der verschiedenen Entwicklungskonzepte. Die Dezentralisierung der Entscheidungen ist der wesentliche Charakter dieses Gesetzes und somit dem Charakter der Südtiroler Volkspartei sehr ähnlich – Die Entscheidungen sollen, wenn möglich, vor Ort getroffen werden. Dass hierbei vor allem auch junge Leute ein gewichtiges Wort mitreden sollen und die Perspektive der Jugend einbringen müssen, liegt auf der Hand. Gerade deshalb braucht es in den Gemeindestuben eine zahlreiche Vertretung von jungen, engagierten und motivierten Menschen. Wenn uns dies bei den kommenden Gemeinderatswahlen gelingt, bin ich sicher, dass wir diesem Land nochmals ein Mehr an Qualität geben werden.“

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