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Im Ragenhaus von Bruneck interpretieren vier junge Musiker Messiaens „Quatuor pour la fin du temps“

10 Ottobre 2019

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Im Ragenhaus von Bruneck interpretieren vier junge Musiker Messiaens „Quatuor pour la fin du temps“

Klarinette, Violine, Cello und Klavier sind keine alltägliche Mischung für ein Quartett. Doch diese Instrumente waren Olivier Messiaen verfügbar, als er 1940/41 im Kriegsgefangenenlager von Görlitz das Kammermusikwerk „Quatuor pour la fin du temps“ (deutsch: Quartett für das Ende der Zeit) komponierte und vor 400 Gefangenen uraufführte. Im Ragenhaus interpretieren nun vier junge Musiker Messiaens von der Geheimen Offenbarung des Johannes inspiriertes Werk. Alle vier können beachtliche Solo-Karrieren und Preise vorweisen: Sebastian Manz nahm 2008 beim Musikwettbewerb der ARD den seit 40 Jahren nicht mehr vergebenen 1. Preis in der Kategorie Klarinette entgegen und gewann bereits drei Mal den ECHO Klassik. Auch die Biographien der Violinistin Sarah Christian, des Cellisten Julian Steckel und des Pianisten Herbert Schuch sind mit Wettbewerbspreisen und Auftritten auf den wichtigen Podien der Musikwelt gefüllt. Zusammen mit Werken von Robert Schumann, die etwa hundert Jahre vor Messiaens Quartett entstanden, umspannt das Konzertprogramm von Romantik bis Moderne ein Jahrhundert Musikgeschichte.

Das Konzert findet a 15. Oktober im Ragenhaus in Bruneck statt und beginnt um 20 Uhr. Kostenlose Einführung um 19.15 Uhr bei Athesia Buch Bruneck. Karten im Südtiroler Kulturinstitut und bei Athesia Ticket. Infos unter 0471 313800, im Internet: www.kulturinstitut.org

Unterstützt wird das Gastspiel von Hypo Vorarlberg Leasing, subventioniert von der Südtiroler Landesregierung, Abteilung Deutsche Kultur.

Im Bild: Herbert Schuch/c-Felix Broede.  

 

 

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