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Mair: „Koranunterricht unter die Lupe nehmen“

15 Maggio 2019

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Mair: „Koranunterricht unter die Lupe nehmen“

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair holte von der Landesregierung Informationen über den Koranunterricht in Südtirol ein, nachdem bekannt wurde, dass in der Faizan und Madina Moschee in Franzensfeste den Kindern ein derartiger Unterricht angeboten werden soll. 

„Weder liegen der Landesregierung Kenntnisse über die Einrichtungen vor, an welchen ein Koranunterreicht angeboten wird, noch ob darüber hinaus öffentliche Räumlichkeiten und Schulen in Anspruch genommen werden“, kritisiert die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Aussendung einleitend. „Zusätzlich besteht kein Kontakt und Austausch durch die Bildungsdirektion mit Einrichtungen, die einen Koranunterricht durchführen“, entnimmt Mair aus den vorliegenden Unterlagen. „Angesichts des Skandals rund um die Broschüre zum Verhalten gegenüber islamischen Kindern und Jugendlichen ist es nicht verständlich, dass sich die Landesregierung und insbesondere der Bildungslandesrat Achammer nicht näher mit dem Phänomen auseinandersetzen“, so Mair.

„Moscheen und andere Milieus, die sich jeglicher Kontrolle und Übersicht entziehen, bilden den idealen Nährboden für Parallelgesellschaften. Genau dies gälte es zu vermeiden, zumal sichergestellt werden müsste, dass Kinder und Jugendliche vor radikalen Predigern und extremistischen Gedankengut, das sich gegen unsere Wertevorstellungen richtet, geschützt werden müssen“, betont die freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Erschwerend kommt hinzu, dass es in Südtirol keine behördliche Autorisierung für die Abhaltung des Koranunterrichts gibt, sodass sich jene Personen, die diesen Unterricht anbieten, jeglicher Kontrolle entziehen. Deshalb ist es kaum möglich gesetzeswidrige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen, damit die betroffenen Behörden eingreifen können“, gibt Ulli Mair zu bedenken.

„Wir Freiheitliche verlangen schon seit Jahren die islamischen Vereine in Südtirol unter ständige Kontrolle zu stellen, damit überhaupt ein Informationsfluss herrscht und Fehlentwicklungen rechtzeitig unterbunden werden können. Aus Gründen der Sicherheit und der Rechtsstaatlichkeit kann das Wegsehen nicht toleriert werden. Es gab bereits genügend Fälle in anderen europäischen Staaten, welche die Notwendigkeit der Kontrolle von islamischen Vereinen und dem angebotenen Koranunterricht verdeutlicht haben“, so die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair abschließend.

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