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„Monika Hauser“ – ein Filmporträt im Meraner Filmclub

19 Novembre 2018

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„Monika Hauser“ – ein Filmporträt im Meraner Filmclub

Im Herbst 1992 – es ist mitten im Krieg in Bosnien – liest Monika Hauser von den unzähligen vergewaltigten Frauen. Sie liest, dass serbische Soldaten Hotels und Fabriken zu Bordellen umwandeln, in denen Frauen tage- oder monatelang gefangen gehalten werden. Sie ist schockiert von den Ereignissen. Gleichzeitig empört sie sich über die Art, wie die Medien über die Frauen berichten und ihnen so ein zweites Mal Gewalt antun. Die Gynäkologin entschließt sich, vor Ort tätig zu werden. Im Winter reist sie ins Kriegsgebiet und entscheidet sich, in Zenica, einer Stadt in Zentralbosnien, ein Frauenzentrum aufzubauen.
„Wenn ich das Wort ,Vergewaltigung‘ höre“, so zitiert Monika Hauser ein Opfer, „dann ist das so, als würde jemand meinen Namen sagen.“ Deutlicher kann man eine tiefe Traumatisierung kaum fassen. Monika Hauser und die von ihr gegründete Organisation „medica mondiale“ setzen sich seit über 25 Jahren für Frauen ein, die männliche Gewalt erdulden mussten, sei es im Krieg oder in einer archaischen bäuerlichen Gesellschaft.
Am Freitag, 30. November wird im Filmclub Meran, in Anwesenheit der beiden Regisseurinnen, Edith Eisenstecken und Evi Oberkofler, das Filmporträt von „Monika Hauser“ gezeigt.

Weitere Vorführtermine in Südtirol sind:
Sonntag, 25.11. 2018 um 20.00 Uhr in Schlanders
Dienstag, 27.11. 2018 um 20.00 Uhr in Neumarkt
Donnerstag, 29.11.2018 um 20:00 Uhr in Kaltern
Donnerstag, 29. 11. 2018 um 20.00 Uhr in Bruneck
Freitag, 30. 11. 2018 um 20.00 Uhr in Sterzing

Im Bild: Monika Hauser.  

 

 

 

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