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Josef Tschöll nimmt zu den jüngsten Hetzkampagnen von CasaPound Stellung

2 Ottobre 2018

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Josef Tschöll nimmt zu den jüngsten Hetzkampagnen von CasaPound Stellung

Erst vor kurzem hat die letzte Überlebende der „Weißen Rose“, Traute Lafrenz, in einem Interview auf die Gefahr einer Rückkehr des Rechtsextremismus hingewiesen. Mit ihren 99 Jahren rief sie unsere Gesellschaft noch einmal auf nicht zu vergessen. „Wir sterben weg und jetzt kommt alles wieder hoch“ so die Frau, welche sich damals in Hans Scholl verliebt hatte und mit ihm Flugblätter gegen die Nazis verteilte.
Mehr denn je müssen gerade wir als Südtiroler diesen Worten große Beachtung schenken. Wer das Hetzplakat von CasaPound in Bozen gegen Flüchtlinge und die Südtiroler Landesregierung gelesen hat, dem wird bewusst wie sehr die Worte von Traute Lafrenz stimmen. Immer stärker und lauter wird die Hetze gegen die Schwachen in unserer Gesellschaft und jene verantwortungsvollen Politiker die nicht Populismus betreiben, sondern sich den Werten der Demokratie, des friedlichen Zusammenlebens der Bevölkerung und der Sicherung von sozialem Frieden und Wohlstand verpflichtet fühlen, mahnt der Vorsitzende der SVP Wirtschaft Josef Tschöll. Nicht weniger aggressiv als CasaPound zeigen sich im Wahlkampf mit ihrer Wortwahl und den Botschaften die Freiheitlichen und die Lega. Die Botschaft „Prima gli italiani“ oder „Südtiroler zuerst“ heißt im Umkehrschluss nichts anderes als „Ausländer raus“. Damit sind wir bei jenem Slogan den Neonazis in Deutschland skandieren.
Die Brandbeschleuniger dieser Parteien finden wir vor allem im Internet und in den sozialen Medien. In der Anonymität des Netzes und der räumlichen Distanz um Objekt ihrer Angriffe tun sie sich leicht ihre flachen und hasserfüllten Botschaften zu teilen. Das Internet wimmelt geradezu von widerwärtigen Kommentaren, welche Leute anonym veröffentlichen können und erneut ein Klima von Intoleranz und Aggressivität schaffen. Professionelle Schlechtschreiber und Hetzer lieben das Netz für seine Manipulationsmöglichkeiten und es erfolgt kaum Widerspruch. Es wird Zeit, dass schärfere Gesetze erlassen werden, die Betreiber von Blogs und Internetseiten in die Verantwortung nehmen und die Justiz muss schneller und häufiger gegen diese Hasskriminalität im Netz vorgehen, fordert der Vorsitzende der SVP Wirtschaft. „Zeigen wir Populisten und Hetzern die Stirn. Als Südtiroler dürfen wir uns nicht wegducken, sondern wir müssen aufstehen“ so Tschöll abschließend.

One Comment
  1. […] nutzt Josef Tschöll (SVP Wirtschaft) die Angelegenheit, um sich im selben Atemzug auf Lega und […]

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