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Der Toten gedenken und für Menschen in Not spenden

31 Ottobre 2018

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Der Toten gedenken und für Menschen in Not spenden

Südtiroler Vinzenzgemeinschaft bittet zu Allerheiligen an Friedhofseingängen um Spenden.  

Für viele Südtirolerinnen und Südtiroler gehört zu Allerheiligen und Allerseelen der Friedhofsbesuch dazu. Sie gedenken ihrer verstorbenen Angehörigen und können dabei auch Menschen in Not in unserem Land unterstützen: Freiwillige der örtlichen Vinzenzkonferenzen bitten jeweils an den Friedhofseingängen um Spenden. Josef Haspinger ist Zentralratspräsident der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft: „Die Spendensammlung zu Allerheiligen ist eine der wichtigen Hilfs- und Einnahmequellen für unsere Gemeinschaft“, sagt er.
Kaum jemand in unserem Land kenne die Not der Menschen so gut wie die Ehrenamtlichen der 53 Südtiroler Vinzenzkonferenzen, erklärt Josef Haspinger. Häufig unsichtbar, aber unverzichtbar sind die 520 Helferinnen und Helfer der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft: Tagaus, tagein stehen sie im ganzen Land Menschen in Not zur Seite – freiwillig und in 53 eigenständigen Vinzenzkonferenzen organisiert. Bei ihrem Dienst am Nächsten sind nicht nur viel Zeit und ein offenes Ohr gefragt, oft braucht es auch finanzielle Unterstützung. Die Mitglieder der Hilfsorganisation seien stets um einen persönlichen und langfristigen Kontakt zu den Hilfsbedürftigen bemüht. Sie können die Gelder daher gezielt einsetzen. Mit den Spenden der Allerheiligensammlung werden unter anderem Lebensmittelgutscheine ausgestellt und in Härtefällen Haushaltsspesen wie etwa Miete, Strom oder Wasser bezahlt.
Jede Spende an die Vinzenzgemeinschaft komme Menschen in Not zugute, unterstreicht der Präsident der Vinzenzgemeinschaft: „Der Verwaltungsaufwand ist nachweislich klein und die Mitarbeiterarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vinzenzkonferenzen verrichten ihre Tätigkeit für Notleidende gänzlich ehrenamtlich.“ Allerheiligen und Allerseelen biete die Gelegenheit, einerseits der Toten zu gedenken und andererseits für die Lebenden Gutes zu tun.

Im Bild: Josef Haspinger.  

 

 

 

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