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Südtirol. Vortrag und Diskussion „Pestizide – die unterschätzte Gefahr“

16 Settembre 2018

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Südtirol. Vortrag und Diskussion „Pestizide – die unterschätzte Gefahr“

Wissenschaftler und Autor Johann Zaller (Professor am Institut für Zoologie, Universität für Bodenkultur/Wien) referiert am 11. und 12. Oktober in Klausen und Mals über die unterschätzte Gefahr von Pestiziden.

Den Auftakt der beiden Vorträge macht Johann Zaller, Zoologe, Buchautor und Mitglied u.a. der European Citizen Science Association, im Auftrag der Umweltgruppe Eisacktal am 11. Oktober um 20 Uhr in Klausen. Der Autor des Buches Unser täglich Gift beschäftigt sich seit längerem mit den Auswirkungen von Umweltveränderungen auf Organismen und Ökosystemfunktionen und räumt auf mit etlichen Mythen rund um Pestizide wie z. B. jene der sorgfältigen Prüfung durch die zuständigen Gremien. Er erklärt, warum jeder von Pestiziden betroffen ist und wie erfolgreich das Geschäft mit den auf dem Markt erhältlichen Fälschungen der Chemikalien boomt und wird anschließend dem Publikum für Fragen zur Verfügung stehen. Der Umweltgruppe Eisacktal ist es ein Anliegen, so Vorstands- und Gründungsmitglied Martin Prader, das erforschte Wissen des Zoologen Zaller einem breiten Publikum näher zu bringen. Die Wirkungen von Pestiziden auf Mensch und Umwelt weiter zu verharmlosen, sagt der Biologe  Prader, sei angesichts des allgemeinen Rückgangs der Biodiversität sowie der gesundheitlichen Gefahren für Bauern und Konsumenten kaum der richtige Weg. Zu diesem Thema war bereits der Biochemiker Helmut Burtscher-Schaden zu Gast bei der Umweltgruppe Eisacktal.
Für die Umweltschutzgruppe Vinschgau, die seit Jahren auf mögliche Gefahren durch Pestizide hinweist und bereits Agrarforscher wie Hans Herren, ToxikologInnen wie Irene Witte und Hermann Kruse eingeladen hatte, ist Johann Zaller aufgrund seiner langjährigen weltweiten Forschungsarbeit ein weiterer Referent, der für fundierte wissenschaftliche Information sorgt, so Vorstandmitglied Eva Prantl. Am Abend des 12. Oktober ab 20 Uhr im Malser Kulturhaus wird es nach dem Referat von Zaller eine Podiumsdiskussion mit dem Direktor des Versuchszentrums Laimburg, Michael Oberhuber, geben.
Für Andreas Riedl, Mit-Initiator und Geschäftsführer des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz/CIPRA Südtirol, ist nicht nur der Blick von außen wichtig, sondern ebenso tragend sind „die Möglichkeiten, die sich aufgrund Zallers weltweiter Erfahrung mit der Thematik bieten sowie der transparente und nachvollziehbare Ansatz des Wissenschaftlers, der klare Fragestellungen zulässt“.

VORTRAG und DISKUSSION

mit Johann Zaller (Universität für Bodenkultur, Wien)
am 11. Oktober 2018 um 20 Uhr

im Knappensaal (Bergamt) in Klausen

Moderation: Gudrun Esser, RAI Südtirol

Organisation: Umweltgruppe Eisacktal/Hyla

Unterstützt vom Bildungsausschuss Klausen

VORTRAG und DISKUSSION
mit Johann Zaller (Universität für Bodenkultur, Wien)
am 12. Oktober 2018 um 20 Uhr

im Kulturhaus Mals, Bahnhofstraße in Mals

Mit am Podium: Michael Oberhuber (Versuchszentrum Laimburg, Südtirol)

Moderation: Markus Lobis

Organisation: Umweltschutzgruppe Vinschgau  

Im Bild: Johann Zaller.  

 

 

 

 

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