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PROMEMORIA_AUSCHWITZ: Die Reise der Erinnerung – Il viaggio della memoria

21 Settembre 2018

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PROMEMORIA_AUSCHWITZ: Die Reise der Erinnerung – Il viaggio della memoria

Auch heuer ermöglicht das Land Südtirol gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD), Arciragazzi und Deina Alto Adige Südtirol über 160 jungen Menschen im Alter von 17 bis 25 Jahren am Bildungsprojekt Promemoria_Auschwitz teilzunehmen. Im kommenden Jahr findet die Reise wieder auf euroregionaler Ebene statt: vom 31. Januar bis 6. Februar 2019 machen sich die TeilnehmerInnen aus Südtirol zusammen mit Gleichaltrigen aus dem Trentino und Tirol auf den Weg. Die Anmeldungen für das Projekt laufen bis 31. Oktober 2018 und sind online möglich.
Ein Zeichen gegen das Vergessen
Die besondere Reise findet zwar erst im Februar 2019 statt, die Vorbereitungen sind aber bereits jetzt in vollem Gange. Die Anmeldungen für die Teilnahme am „Zug der Erinnerung“, den der Verein Deina als Projektpartner auf nationaler Ebene organisiert, können schon jetzt online über die Websites von Deina (www.deina.it) sowie der auf lokaler Ebene eingebunden Organisationen durchgeführt werden. Erforderlich ist auch ein kurzes Motivationsschreiben. Bewerben können sich alle Interessierten im Alter von 17 bis 25 Jahren, die sich mit einem bedeutsamen Kapitel der Geschichte auseinandersetzen möchten, offen für die Erinnerung sind und dazu beitragen möchten, dass sich in der Südtiroler Gesellschaft ein Bewusstsein für den Horror der Nazi-Verbrechen bildet, damit diese Zeit auch 70 Jahre nach der Shoah nicht in Vergessenheit gerät.
Gemeinsame Vorbereitung auf diese besondere Reise
Vom 31. Januar bis 6. Februar 2019 werden sich dann knapp 400 Jugendliche aus Südtirol, dem Trentino und Nordtirol auf diese besondere Reise begeben. Ziel der einwöchigen Reise in die Vergangenheit ist es, junge Menschen verschiedener Sprachgruppen und unterschiedlicher kultureller Herkunft zusammenzubringen, um ihren Blick auf vergangene und aktuelle Geschehnisse zu schärfen und ihr Demokratiebewusstsein zu stärken. Um Rassismus, Fremdenhass und Intoleranz keine Chance zu geben, ist es wichtig, sich kritisch mit der eigenen Geschichte, historischen Zusammenhängen und insbesondere mit der NS-Vergangenheit auseinanderzusetzen. Um das Erlebte zu verarbeiten und mit der Gegenwart zu verknüpfen, stehen neben dem Besuch von Gedenkstätten auch verschiedene Workshops auf dem Programm. Zur Vorbereitung auf diese besondere Reise stehen Treffen zur Vertiefung historischer Themen, Besuche des Durchgangslagers in Bozen, der Synagoge in Meran sowie zahlreiche gemeinsame Begegnungen, um die Inhalte in Workshops und Gesprächsgruppen aufzuarbeiten. Bei einem zweitägigen Nachtreffen für die Südtiroler TeilnehmerInnen und beim gemeinsamen euroregionalen Abschluss stehen das Erlebte gemeinsam mit einem Ausblick in die Zukunft im Mittelpunkt.

Beschäftigung mit der gemeinsamen Geschichte und Blick in die Zukunft
Die „Reise der Erinnerung“ ist als mehrsprachiges Projekt angelegt, das durch die Beschäftigung mit der gemeinsamen Geschichte des 20. Jahrhunderts das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des Landes, der Region und der Euregio fördern soll.
Die Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste, Arciragazzi und Deina Alto Adige Südtirol haben zusammen mit Arci Trentino und Juff Tirol eine starke lokale Partnerschaft aufgebaut, die den Jugendlichen mit der Reise nach Krakau und den anschließenden Treffen in Südtirol und im Trentino die Möglichkeit bietet, einzigartige Erfahrungen zu sammeln. Begleitet werden die Jugendlichen von Tutoren – dabei handelt es sich um frühere TeilnehmerInnen, die von den Organisatoren intensiv darauf vorbereitet werden.

Im Bild: Promemoria Auschwitz 18/© Gabriel Grunser.  

 

 

 

 

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