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Mair: „Arbeit und Armut gehören nicht zusammen“

22 Febbraio 2018

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Mair: „Arbeit und Armut gehören nicht zusammen“

Die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, verweist auf die jüngste Veröffentlichung des AFI, wonach 16 Prozent der Arbeitnehmerfamilien in Südtirol mit nur einem Lohneinkommen an der Armutsgrenze leben. Die verantwortliche Politik hat es verabsäumt, steuerliche Entlastungen in die Wege zu leiten und die prekären Arbeitsverhältnisse nach den Krisenjahren einzudämmen.   

„Arbeit und Armut gehören in einem wohlhabenden Land wie Südtirol nicht zusammen“, hält die freiheitliche Fraktionssprecherin Ulli Mair in einer Aussendung einleitend fest und verweist auf die jüngste Publikation des AFI. „Für dieses Missverhältnis zeichnet die Regierungspolitik in Rom verantwortlich, welche den Krisenmodus nicht überwunden hat. Die unseligen Reformen der Regierung Monti samt steigenden Steuerdruck haben viele Familien mit einem einzigen Einkommen in die Armutsfalle getrieben. Die darauffolgende PD-Regierung hat nahtlos an diese Entwicklung angeknüpft und das ‚Team Südtirol‘, wie die SVP ihre Vertreter in Rom bezeichnet, hat diesbezüglich nie korrigierend eingewirkt, sondern tatenlos zugesehen und alles mitgetragen“, hält Mair fest.
„Mit den Krisenjahren gerieten viele Familien an oder unter die Armutsgrenze und konnten in den Folgejahren der Besserung kaum vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren. Die Gründe liegen hierbei bei der Vielzahl an prekären Arbeitsverhältnissen und der steuerlichen Belastung“, erörtert Mair. „In den vergangenen Jahren hat es die Politik verabsäumt auf die sich geänderten Verhältnisse zu reagieren. Die Parteien in Rom waren mit sich selbst und dem Postenschacher beschäftigt, anstatt tiefgreifende Steuerreformen zu verabschieden. Beklemmend für uns Südtiroler kommt hinzu, dass wir in Sachen Steuerhoheit immer noch keine Kompetenzen haben“, betont Mair.
„Geringe Einkommen gehören umgehend entlastet und kinderreichen Familien sind Rahmenbedingungen zu bieten, die ihnen ein Leben ohne Armutsängste ermöglicht“, unterstreicht Ulli Mair. „Mit zahlreichen Anträgen hat die freiheitliche Landtagsfraktion Initiativen gestartet, um die heimischen Familien zu fördern und vom Steuerdruck zu entlasten. Vielfach konnte sich die SVP nicht dazu durchringen, die Anliegen, welche dringend nötig wären, mit zu unterstützen. Versagt haben vor allem die SVP-Arbeitnehmer“, kritisiert Mair.
„Wer für den Lebensunterhalt arbeitet, darf nicht unmittelbar von der Armutsfalle betroffen sein. Die Politik hat die Aufgabe diesem Grundsatz Rechnung zu tragen und die Voraussetzungen zu gewährleisten“, so Mair. „Die Eindämmung der prekären Arbeitsverhältnisse muss ein vorrangiges Ziel der Beschäftigungspolitik sein, um auch ein stabiles Fundament für die Zukunft unserer Jugend zu schaffen“, so Ulli Mair abschließend.

Im Bild: Die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair

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