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Über 3.000 Besucher beim Tag der offenen Tür im neuen Sammlungs- und Forschungszentrum

9 Settembre 2017

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Über 3.000 Besucher beim Tag der offenen Tür im neuen Sammlungs- und Forschungszentrum

INNSBRUCK / HALL IN TIROL. Die Tiroler Landesmuseen verwalten mehrere Millionen Objekte – vom archäologischen Fundstück über Schmetterlinge, Edelsteine, Wirbeltiere, Musikinstrumente, Gemälde, Möbel, Fahnen, Münzen bis hin zu Alltagsgegenständen und technischen Geräten. Um das wertvolle Kulturgut fachgerecht und sicher zu verwahren sowie zu untersuchen, ließ das Land Tirol das Sammlungs- und Forschungszentrum (SFZ) in Hall errichten.

Für die Öffentlichkeit ist das über 14.000 m² umfassende SFZ generell nicht zugänglich. Auf besonders großes Interesse stieß insofern der heutige Tag der offenen Tür. Zwischen 14 und 18 Uhr nutzten 3.108 BesucherInnen die einmalige Gelegenheit,hinter die Mauern des anthrazitfarbenen Baus zu blicken.

„Wir sind überwältigt, dass sich so viele Menschen für die Forschungsarbeit der Tiroler Landesmuseen interessieren“, zeigt sich PD. Dr Wolfgang Meighörner, Direktor der Tiroler Landesmuseen, über den Besucherandrang erfreut. „Im architektonisch ansprechenden Neubau verwahren wir nicht nur unsere vielen Sammlungsbestände. Hier sind auch unsereRestaurierungswerkstätten, die Labors unserer NaturwissenschaftlerInnen und ArchäologInnen sowie die Tischlerei untergebracht“, so der Direktor.

Zu den heutigen Programmhighlights zählten die Führungen in die Wirbeltier-, Schmetterlings- und Pflanzensammlung, zum 55 m² großen Tirolrelief, ins Gemälde- und Grafikdepot sowie zu den Archäologischen Beständen und in die Instrumentensammlung. RestauratorInnen verdeutlichten verschiedene Mal- und Bearbeitungstechniken. Interessierte konnten Insekten und Pflanzen unter dem Mikroskop studieren oder sich in einem Workshop für die ganze Familie kreativ mit dem Thema Verpacken auseinandersetzen.

Das 24-Millionen-Projekt wurde aus Mitteln der Hochbauabteilung des Landes Tirol, der Landesgedächtnisstiftung sowie aus Verkaufserlösen bisheriger Depotstandorte finanziert. Geplant wurde das SFZ vom Architektenbüro Franz&Sue in Wien.

Foto/c-Martin Gamper

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