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Caritas Hospizbewegung: Trauer leben dürfen in einer begleiteten Trauergruppe.

3 Marzo 2017

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Caritas Hospizbewegung: Trauer leben dürfen in einer begleiteten Trauergruppe.

Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen ist nichts mehr so, wie es vorher war. Für Menschen, die eine solche Trauererfahrung gemacht haben, organisiert die Caritas Hospizbewegung begleitete Trauergruppen. In der Gruppe wird Raum geschaffen, in dem Trauer ausgelebt und gestaltet werden kann. Die Trauergruppe trifft sich einmal im Monat in Meran, dort wird auch eine eigene Trauergruppe für trauernde Eltern angeboten.

Unwiederbringlich: Das ist die Erfahrung des Todes. Was bleibt, ist Traurigkeit. „Die Trauer um einen lieben Verwanden, um einen Freund oder um das eigene Kind stürzt Betroffene in Tiefen, die sie in dieser Form nicht kannten. Verzweiflung, Hilflosigkeit und Ohnmacht und auch Wut sind dabei nicht selten. Das Gefühl von Einsamkeit kommt meist dazu und in der Folge ziehen sich Trauernde leider oft aus der Gesellschaft zurück”, erklärt die Koordinatorin der Caritas Hospizbewegung, Irene Volgger. Sie organisiert die Trauergruppen in Meran in Zusammenarbeit mit freiwilligen Trauerbegleiterinnen.

Eine Trauergruppe steht allen Menschen offen, die eine Verlusterfahrung gemacht haben und darüber sprechen möchten. In einer weiteren Gruppe treffen sich Eltern, die ein Kind verloren haben. „In der Gruppe schaffen wir einen geeigneten Raum, wo Trauer nicht versteckt werden muss. Hier ist Platz, um Gefühle zuzulassen und auszudrücken. Im Gedankenaustausch helfen und stärken sich die Trauernden gegenseitig. Jeder wird so angenommen, wie er ist. Wir haben keine Angst davor, Trauer und Tränen zu begegnen. In der Gruppe muss niemand tapfer sein und kann alles aussprechen, was so sehr belastet“, berichtet Martina Tschenett. Die freiwillige Mitarbeiterin der Hospizbewegung hat viel Erfahrung mit trauernden Menschen und begleitet die Trauergruppen des Caritas-Dienstes seit mehreren Jahren. „Sich gemeinsam zu erinnern und den Schmerz zu teilen, hilft, die Trauer zu bewältigen“, lädt Tschenett zum Kommen ein.

Die Treffen für Trauernde finden in Meran statt. Die Teilnahme daran ist kostenlos, ein Einstieg ist jederzeit möglich. Interessierte sind gebeten, sich bei Irene Volgger von der Hospizbewegung in Meran unter Tel. 0473 495 631 oder hospiz.meran@caritas.bz.it anzumelden.

Trauergruppen: Termine 2017

Trauergruppe allgemein

Die Trauergruppe trifft sich jeweils im Vinzenzhaus in Gratsch/Meran, Laurinstraße 77, I-39012 Meran.

Folgende Termine sind für das Jahr 2017 geplant:

  • Donnerstag, 09.03. 2017, von 19.45 – 22.15 Uhr
  • Donnerstag, 13.04. 2017, von 19.45 – 22.15 Uhr
  • Donnerstag, 11.05. 2017, von 19.45 – 22.15 Uhr
  • Donnerstag, 12.10. 2017, von 19.45 – 22.15 Uhr
  • Donnerstag, 9.11. 2017, von 19.45 – 22.15 Uhr

Trauernde Eltern

Die Gruppe für trauernde Eltern trifft sich im Büro der Hospizbewegung am Rennweg 52 in Meran.

Folgende Termine sind für das Jahr 2017 geplant:

  • Montag, 20.03. 2017, von 19.00 – 22.00 Uhr
  • Montag, 03.04. 2017, von 19.00 – 22.00 Uhr
  • Montag, 22.05. 2017, von 19.00 – 22.00 Uhr
  • Montag, 19.06. 2017, von 19.00 – 22.00 Uhr
  • Montag, 18.09. 2017, von 19.00 – 22.00 Uhr
  • Montag, 20.11. 2017, von 19.00 – 22.00 Uhr
  • Montag, 11.12. 2017, von 19.00 – 22.00 Uhr

 

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