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Treffen zwischen JG und der ASGB-Jugend.

9 Febbraio 2017

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Treffen zwischen JG und der ASGB-Jugend.

Zwischen der Jungen Generation in der SVP und der ASGB-Jugend kam es kürzlich zu einem Treffen, bei welchem die Arbeitssituation für junge Südtirolerinnen und Südtiroler im Mittelpunkt stand. Besonders das Thema „Voucher“ wurde ausführlich diskutiert. „Angesichts des anstehenden Referendums haben wir es für richtig und wichtig empfunden, uns zu einem Austausch zu treffen, um unsere Positionen zu diesem Thema zu vergleichen. Fazit dieses Treffens: Wir sind uns in sehr vielen Punkten einig: Wir sind uns einig, dass dem Missbrauch der Voucher zwar entgegengewirkt werden muss, jedoch aber die vollständige Abschaffung der Voucher ohne entsprechende Alternative keine Lösung darstellt. Aus diesem Grund sind wir für die Beibehaltung der Voucher bei der Bezahlung von Zusatztätigkeiten insbesondere für Studenten und Pensionisten, jedoch gegen eine missbräuchliche Verwendung für die Bezahlung von Haupttätigkeiten“, so Stefan Premstaller, Vorsitzender der JG und Alexander Wurzer, Vorsitzender der ASGB-Jugend.

Das ursprüngliche Ziel der Voucher bestand insbesondere darin, der Schwarzarbeit entgegenzuwirken. Im Mittelpunkt stand dabei die Absicht, dass Voucher einfach und ohne besondere bürokratische Auflagen für vorübergehende, sporadische Zusatztätigkeiten anwendbar sein und zumindest eine Renten- und Unfallversicherung beinhalten sollten. Dies ist jedoch heute leider zum Großteil nicht mehr der Fall. Zudem ist es im Laufe der Zeit hinsichtlich der Voucher-Regelung zu einer Reihe von negativen Änderungen gekommen.

„Wir sind jedoch der Meinung, dass die ursprüngliche Absicht der Voucher durchaus positive Aspekte beinhaltet. Dabei sind wir uns vollkommen im Klaren, dass das Ansehen der Voucher letzthin durch Meldungen, dass diese missbräuchlich ausgegeben wurden, stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Trotzdem wäre es zu kurz gegriffen, die Voucher alternativlos zu streichen. Vielmehr muss die ursprüngliche Regelung für sporadische, kurzfristige und gesetzlich aufgelistete Tätigkeiten sowie für die Landwirtschaft wiederhergestellt werden. Somit wäre einerseits eine vernünftige unbürokratische Regelung für gelegentliche Beschäftigungen gewährleistet und andererseits der Missbrauch dieser Arbeitsform ausgeschlossen“, so Manuel Raffin und Alexandra Egger. In der Landwirtschaft können beispielsweise nur Studenten und Pensionisten sowie Bezieher von Arbeitslosenzahlungen mit Voucher bezahlt werden.

„Angesichts des gemeinsamen Standpunktes zu den Vouchern haben unsere beiden Jugendorganisationen beschlossen, zum Thema Voucher einen konkreten Vorschlag auszuarbeiten. Unser Ziel ist es die positiven Eigenschaften der Voucher beizubehalten, jeglichem Missbrauch jedoch entgegenzuwirken.“, so Stefan Premstaller und Alexander Wurzer abschließend.

Foto v.l.n.r.: Stefan Premstaller, Alexandra Egger, Alexander Wurzer und Manuel Raffin    

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