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NovaSomor gewinnt ersten Klimahouse Startup Award.

27 Gennaio 2017

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NovaSomor gewinnt ersten Klimahouse Startup Award.

NovaSomor holte sich den Sieg bei den ersten Klimahouse Innovation Days. Nach zwei spannenden Tagen mit Präsentationen und Gesprächen wurde heute unter den 10 innovativen Jungunternehmen der Gewinner gekürt.    

Bozen, 27. Januar 2017 – NovaSomor aus Rimini konnte sich den ersten Klimahouse Startup Award sichern. Die hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Kurator Luca Barbieri entschied sich für das Konzept von NovaSomor, das sich am Ende gegen die anderen beiden Finalisten Greennovation und Egg Technology durchsetzte. Der Wettbewerb, von der Messe Bozen und Blum mit Unterstützung durch IDM Südtirol/Alto Adige organisiert, ist den italienischen Startups gewidmet, die durch die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden jeden Tag an einer grünen und nachhaltigen Zukunft arbeiten.

Gewonnen hat NovaSomor ein Dienstleistungspaket, das die Teilnahme als Aussteller und Referent (inklusive aller Reise- und Unterkunftskosten) an der kommenden Klimahouse beinhaltet. Zudem umfasst der Gewinn ein Kommunikationspaket bestehend aus Video, Social-Media-Beiträgen und Werbung auf der Webseite und den Katalogen sowie einem Competency Mapping, angeboten vom Partner des Klimahouse Startup Awards IDM Südtirol – Alto Adige, der Südtiroler Innovationsagentur.

NovaSomor greift eine historische Idee auf und setzt sie in ihrem Produkt um: eine „Sonnenpumpe“, die Sonnenstrahlung direkt in mechanische Energie verwandelt. Dafür wird kein Strom oder Brennstoff verwendet und es kommt zu keinem CO2-Ausstoß. Kein Photovoltaik oder andere teure Materialien werden verwendet, die am Ende ihrer Nutzungsdauer teuer entsorgt werden müssen. NovaSomor braucht nur die Energie der Sonne.

Die zwei Klimahouse Startup Innovation Days, 26. und 27. Januar, waren ein einmaliges Schaufenster für alle zehn ausgesuchten Startups aus ganz Italien und für Innovation und Kreativität allgemein. In der Tat haben Tausende Besucher die Stände der Teilnehmer besucht. Unter anderem kam auch Umweltminister Gian Luca Galletti vorbei und meinte: “Ich bin mir sicher, dass die Teilnahme an diesem Wettbewerb ein Impuls für Ihren Erfolg sein kann. Ich habe einige Ideen gesehen, die unsere Zukunft revolutionieren können. Denken Sie daran, dass alles, was im Umweltbereich tun, sich doppelt auszahlt: Sie arbeiten zu Ihrer eigenen auch wirtschaftlichen Zufriedenheit und gleichzeitig tun Sie etwas für unseren Planeten, für uns alle.”

Mit dem Klimahouse Startup Award haben wir allen Startups, die sich u.a. mit dem Internet of Things, Big Data, der Effizienz von Heizungsanlagen, mit erneuerbaren Energien beschäftigen, Raum und Sichtbarkeit gegeben“, erklärt Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen: „Das ist der erste Schritt, um Klimahouse zunehmend als europäische Fachplattform für das Scouting und die Auswahl von Innovation in der Branche zu etablieren. Die ganze Jury war sehr begeistert von den hochgradig innovativen Ideen.“

Zur Einstimmung auf die finalen Pitches erinnerte Meteorologe Luca Mercalli die Startups an einen wesentlichen Punkt: “Beschränkt euch nicht darauf, Greenwashing zu betreiben, sondern zeigt anhand von Zahlen den reellen Nutzen auf, den euer Produkt für die Umwelt bringt.“

Die Beurteilung der Kandidaten übernahm eine Jury bestehend aus Dozenten, Innovationsexperten und Journalisten. Die Jury wurde von Luca Barbieri als wissenschaftlichen Leiter koordiniert und setzte sich wie folgt zusammen: Antonio Cianci, Gründer von Airlite; Luca Mercalli, Meteorologe und Wissenschaftskommunikator; Chiara Tonelli, Dozentin für Architekturtechnologie an der Fakultät für Architektur der Universität Roma 3; Timothy O’Connell, Verantwortlicher für Accelerator-Programme bei H-Farm; Ulrich Santa, Direktor der KlimaHaus Agentur; Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen; Michael Plank, Vorsitzender der Plank GmbH; Hubert Hofer, Leiter der Abteilung Development von IDM Südtirol – Alto Adige; Giulia Cimpanelli, vom Corriere della Sera; Arcangelo Rociola, Koordinator von Startupitalia.

Die 10 Startup Finalisten im Überblick: Egg Technology: Der Spinoff der Universität Camerino (Macerata) hat das Egg1 entwickelt, ein energieproduzierendes System mit einer Brennstoffzelle und einem Elektrowärmespeicher, das mit einer Wärmepumpe für die Klimatisierung von Gebäuden kombiniert werden kann. Es arbeitet mit einer “Energieinsel”, das heißt ohne Netz und ist in der Lage sämtlichen benötigen Strom ohne Verbrennung zu liefern, wodurch jede Emission in die Atmosphäre vermieden wird. www.egg1.it

Elemize Technology, ein Startup aus Rom, hat ein Gerät entwickelt, das die Verwendung von Speichersystemen optimiert und verwaltet und diese mit Daten, die die Verbrauchsprognose der Nutzer und den Marktpreis für Strom betreffen, zusammenführt. Das Projekt zielt darauf ab, einen Algorithmus und eine Software zu entwickeln, die die Energieströme innerhalb von Gebäuden von Prosumers automatisch optimieren und die Vorteile der Datenanalyse durch selbstlernende Algorithmen nutzen. www.elemize.com

Green4All, ein Startup das an der Universität von Rom gegründet wurde, hat einen “Dachgarten” entwickelt, der in den Städten für Grün, Wohlbefinden und bessere Umweltqualität sorgen soll. Ein zusätzliches Ambiente, das das ganze Jahr über bewohnbar ist, entwickelt für Wohnungen, für den Arbeitsplatz und für aus energetischer Sicht veraltete, ineffiziente Gebäude, die eine optische, funktionale und umweltfreundliche Maßnahme benötigen. Ein grüner Raum, in dem man verweilt, entspannt und den man pflegt. Im Jahr 2015 hat das Projekt Green4All den Wettbewerb SmartForCity gewonnen und entwickelte den ersten Prototyp, der für 6 Monate vom Unternehmen H-Farm getestet wurde. www.green4all.it

Greenovation, Startup aus Turin, hat ein Online-Portal für die automatisierte Planung im Rahmen der Energiemodernisierung und -sanierung von Wohnungen und Wohnhäusern geschaffen. Der Nutzer gibt eine Reihe von Objektdaten ein und das System erzeugt ein komplettes und maßgeschneidertes Energiesanierungsprojekt, das direkt an eine E-Mail Adresse gesendet wird. Das Portal kann sich auf der Suche nach neuen potenziellen Kunden mit Privatpersonen mit Sanierungsbedarf, mit Unternehmen und Installateuren in Verbindung setzen. In weniger als zwei Minuten erhält man somit ein Energiesanierungsprojekt für das eigene Zuhause. www.greenovation.it

LeapFactory, Startup aus Turin, entwickelt spezifische Systeme für Fertighäuser in Höhenlagen und in sensiblen Naturgebieten. Die Haupteigenschaften der Produkte sind die hohe Energieeffizienz und die geringe Umweltbelastung. Dies wird durch integrierte Planung und die Verwendung innovativer Technologien erreicht. www.leapfactory.it

Modom, Startup aus Ascoli Piceno, bietet ein konstruktives System aus Mehrschichtplatten: Der tragende Holzrahmen umschließt das Dämmmaterial und bildet einen Schacht für den Durchgang der Anlagen. Die Platten sind trocken montiert, mit Gelenken und mechanischen Verbindungen. Die Innovation: Sie können ganz einfach hinzugefügt oder entfernt werden, auch nacheinander. Jede Platte hat das gleiche Profil (Wand und Decke) und ermöglicht dadurch die Optimierung der Produktion, verringert die Installationszeit und vereinfacht die Wartung, da jede Platte einzeln geprüft werden kann. www.modom.it

NovaSomor, Startup aus Rimini, entwickelte eine „Sonnenpumpe“, die nicht mit Photovoltaik funktioniert, sondern Sonnenstrahlung direkt in mechanische Energie verwandelt. Damit entfallen all die Verluste durch die Umwandlung von Solarenergie in elektrische Energie und schließlich nutzbare mechanische Arbeit. Robust, einfach und unabhängig von jeglicher konventioneller Energiequelle dienen sie vor allem zum Pumpen von Wasser aus Brunnen, Flüssen, Talsperren und anderen Quellen. www.novasomor.it

SbSkin, ein kreatives Start-up und akademischer Spin-Off der Universität von Palermo, das innovative Bauprodukte für eine nachhaltige Architektur entwickelt. SBskin entwickelte und patentierte eine Reihe von innovativen Konfigurationen von Glasblöcken, um die Energieeffizienz einschließlich der Photovoltaik-Glasblöcke, der dritten Generation von Solarzellen (DSC), für die Außenmontage (Fassaden und Dächer), zu optimieren. www.sbskin.it

Veranu, Startup aus Cagliari, hat eine innovative Fliese entwickelt, welche die kinetische Energie der Schritte durch den piezoelektrischen Effekt in saubere Energie umwandelt. Je mehr Menschen über die Veranu Fliesen laufen, desto größer ist die erzeugte Energie. Die Zielgebiete für die Installation sind Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten. Eine Veranu kann pro Schritt bis zu 2 W Leistung liefern. 20 Schritte reichen aus, um auf einem öffentlichen Platz eine LED-Lampe zum Leuchten zu bringen und 10.000 Schritte, um den Akku eines Smartphones (mittlere Energie 11,5 Wh) vollständig aufzuladen. www.veranu.eu

Wind City, Startup aus Padua, entwickelte ein neues Konzept der Windenergieumwandlung: Eine Miniturbine mit vertikaler Achse und grundlegenden neuartigen Merkmalen der variablen Geometrie. Eine Arbeitsmaschine für eine weit verbreitete Windklasse, die variablen Winde, charakteristisch für alle Städte und Vorstädte, welche der Windenergiemarkt jedoch bisher nie richtig zu nutzen wusste. www.linkedin.com/company/windcity Die Klimahouse Innovation Days online: http://www.fierabolzano.it/klimahouse/de/programme.htm

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