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Michael Braungart, der Vordenker und Umweltvisionär auf der Klimahouse 2017

12 Gennaio 2017

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Michael Braungart, der Vordenker und Umweltvisionär auf der Klimahouse 2017

Einen etwas anderen Blick abseits der gewohnten Architektursicht beim Klimahouse-Kongress bietet am Freitag, 27. Januar 2017 Michael Braungart. Der bekannte Wissenschaftler und Visionär referiert bei dieser Gelegenheit zur Realisierung zukunftstauglicher „intelligenter Produkte“, umweltverträgliche Produktionsverfahren sowie zu Ökobilanzen komplexer Gebrauchsgüter.

Bozen, 22. August 2016 – „Wir können Gebäude wie Bäume und Städte wie Wälder gestalten. Wir können Gebäude kreieren, die nützlich für den Menschen und die Natur sind: gesunde Materialienbanken, die das Wasser und die Luft reinigen, positiv für das Klima sind und Ökosysteme fördern. So können wir unseren positiven menschlichen Fußabdruck wirklich feiern“. Dies ist die Idee des deutschen Chemikers Prof. Dr. Michael Braungart, der überzeugt ist, dass die Menschen keineswegs der Umwelt schaden müssen, sondern sie durch umweltverträgliche Produktionsverfahren und eine abfallfreie Wirtschaft positiv beeinflussen können. Prof. Dr. Braungart war Aktivist bei Greenpeace und hat aus Protest eine Zeitlang in einem Baumhaus gelebt.

Dieser Vordenker und Umweltvisionär ist der Key-Note-Speaker auf dem Klimahouse-Kongress, der von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit der KlimaHaus Agentur am Freitag, 27. Januar 2017 organisiert wird und eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch von Wissen und Erfahrungen bietet. Michael Braungart gehörte auch zu den Protagonisten der 15. Architektur-Biennale in Venedig vom 28. Mai bis 27. November 2016, auf der er das Cradle to Cradle® Design Concept vorstellte, das ebenfalls Thema auf der Klimahouse sein wird. 87 Architekten und die von Braungart 1987 gegründete EPEA (Environmental Protection Encouragement Agency) waren dazu eingeladen, anhand von Installationen, die zu Zukunftsmodellen anregen können, das Motto des Jahres „Reporting from the Front“ darzustellen. Die Architekten sollten ihre eigenen Geschichten miteinander teilen und an ihnen aufzeigen, wie Architektur in der Lage sein kann, unsere Lebensqualität zu verbessern.

Die Teilnahme eines so renommierten Experten auf der Klimahouse bietet die Möglichkeit, einem immer größer werdenden Publikum in Bozen die Arbeit von Personen näher zu bringen, die neue Aufgabenfelder suchen und sich mit aktuellen Zeitfragen wie soziale Gerechtigkeit, steigende Urbanisierung, Naturkatastrophen sowie Abfall- und Umweltmanagement auseinandersetzen.

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