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Julia Gschnitzer Überraschungsgast bei Lesung im Ferdinandeum von Innsbruck.

23 Gennaio 2017

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Julia Gschnitzer Überraschungsgast bei Lesung im Ferdinandeum von Innsbruck.

Alois Hotschnig erinnert am 26. Jänner im Ferdinandeum an Paul Flora.       

INNSBRUCK. Seit Ende September 2016 zeigt das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum eine große Ausstellung zu Paul Flora. Im Mittelpunkt stehen die politischen Karikaturen des herausragenden Tiroler Künstlers. Begleitend zur Schau wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm mit über 20 Veranstaltungen entwickelt. Am Donnerstag 26. Jänner 2017, 18 Uhr erinnert der österreichische Schriftsteller Alois Hotschnig mit einer Lesung an seinen Freund Flora. Der Eintritt zur Veranstaltung mit dem Titel „Der Augenbaum und andere Geschichten. Für Paul Flora“ ist frei.

Tiefe Verbundenheit

Hotschnig und Flora verbindet die Kunst des Geschichtenerzählens. „Wer eine Zeichnung Paul Floras betrachtet, […] dem wird eine Geschichte erzählt“, hielt der mit mehreren Preisen ausgezeichnete Autor fest. Die Freundschaft der beiden erstreckte sich über 35 Jahre, bis zum Tod Floras. Ihre künstlerische Verbundenheit war gleichermaßen stark wie die persönliche. Davon zeugen u. a. Widmungen in Büchern, die Hotschnig Flora im Laufe der Jahre schenkte.

Julia Gschnitzer liest

Für die Lesung im Ferdinandeum hat Hotschnig zwei Texte ausgewählt, in denen seine tiefe Verbundenheit mit dem Zeichner, Karikaturist und Illustrator besonders zum Ausdruck kommt. Einen Text wird er gemeinsam mit der Schauspielerin Julia Gschnitzer vortragen, die er kurzfristig für die Lesung gewinnen konnte. Hotschnig ist mit der aus Fernsehen, Kino und Theater sehr bekannten und erfolgreichen Protagonistin ebenso eng befreundet, wie er mit Flora war. Zu ihrem 85. Geburtstag im Dezember letzten Jahres gab Gschnitzer bekannt, dass sie sich vom Bühnenleben zurückziehen wolle und nun in Pension sei.

Hotschnig wird im In- und Ausland vor allem für seine Prosatexte geschätzt. Seit 1989 hat er etliche Bücher, Erzählungen und Romane veröffentlicht. Zuletzt erhielt er für sein literarisches Schaffen den „Anton-Wildgans-Preis“ (2009) und den „Gert-Jonke-Preis“ (2011). Er lebt und arbeitet in Innsbruck.

Lesung am Do 26. Jänner 2017, 18 Uhr

„Der Augenbaum und andere Geschichten. Für Paul Flora“

mit Alois Hotschnig und Julia Gschnitzer im Rahmen der Ausstellung „Paul Flora. Karikaturen“

Eintritt frei

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

Museumstraße 15, 6020 Innsbruck

T +43 512 594 89-180

Im Bild: Schauspielerin Julia Gschnitzer

Foto: M. Sailer

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