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Vereinbarung Post: Aussichten auf „status quo ante“ im Überetsch/Unterland

11 Ottobre 2016

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Vereinbarung Post: Aussichten auf „status quo ante“ im Überetsch/Unterland

 

Im Bild: der SVP-Landtagsabgeordnete Oswald Schiefer  

Südtiroler Volkspartei – Alle bestehenden Postämter bleiben, die Post wird weiterhin an fünf, die Zeitungen an sechs Werktagen zugestellt werden. Eine eigene Postverteilungsstelle wird für Qualität und Verlässlichkeit bei der Postzustellung sorgen. SVP-Landtagsabgeordneter Oswald Schiefer wagt eine kühne Hoffnung: „Vielleicht gibt es für Laag, Steinmannwald und Kurtatsch einen ‘status quo ante’, nachdem dort der Schalterdienst erst vor kurzem eingestellt bzw. reduziert wurde“.

Staatssekretär Giacomelli und Landeshauptmann Arno Kompatscher haben vergangene Woche den Vertragsentwurf studiert, der die Post in Südtirol regeln soll. „Das Mailänder Abkommen macht es möglich und wir werden weitere wichtige Aufgaben des Staates übernehmen können“, freut sich auch der Unterlandler Landtagsabgeordnete Oswald Schiefer. Der Bericht des Landeshauptmannes über die erfolgreichen Gespräche in Rom ist von der Überetscher und Unterlandler Bevölkerung sehr positiv aufgenommen worden. „Es ist erfreulich, dass die Postzustellung wie gewohnt gewährleistet bleibt. Von großer Wichtigkeit ist auch die Zusage, dass keine weiteren Postämter geschlossen werden“, betont Schiefer. Erst vor kurzem sind die Poststellen in Laag und Steinmannwald aufgelassen worden, die Öffnungszeiten des Postamtes in Kurtatsch wurden reduziert. Maßnahmen, die sehr zum Leidwesen der dortigen Bevölkerung getroffen wurden. Schiefer, der schon seit längerem die Post zu seinen Hauptanliegen zählt, will bei Arno Kompatscher vorstellig werden und mit ihm konkret über die Möglichkeiten der Postdienste im Unterland sprechen. „Wie ich höre und lese ist es Ziel der geplanten Vereinbarung zwischen Land und Post, die bestehenden Ämter auf jeden Fall fortzuführen. Vielleicht bekommen auch jene Postbüros eine zweite Chance, die erst vor kurzem geschlossen wurden“, hofft Schiefer und mit ihm der Kurtatscher Bürgermeister Martin Fischer, der Bürgermeister von Neumarkt Horst Pichler und der Leiferer Vizebürgermeister Giovanni Seppi. Sie alle hatten sich in den vergangenen Monaten kampfstark für die Erhaltung der Postdienste und für die Weiterführung der Postämter von Laag und Steinmannwald eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

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