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Hundefleischfestival in China – brutal geschlachtet und als Delikatesse angeboten

23 Giugno 2016

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Hundefleischfestival in China – brutal geschlachtet und als Delikatesse angeboten

Von Claudia von Dzerzawa

Zur Sommersonnenwende am 21. Juni startet jährlich in der südchinesischen Stadt Yulin das Hundefleischfestival. Dabei werden tausende Hunde vor Ort brutal geschlachtet und als Delikatesse angeboten. Der Verzehr von Hundefleisch vor allem in der Hitze der Sommermonate soll wohltuend für den Körper sein und bringe zudem Glück, heißt es gelegentlich in China. Doch immer mehr Chinesen wenden sich gegen den Verzehr von Hundefleisch. Laut einer von der Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlichten Umfrage haben knapp 70 Prozent der Befragten noch nie Hundefleisch gegessen. „Es ist peinlich für uns, dass die Welt fälschlicherweise glaubt, dass das brutale und grausame Yulin-Festival Teil der chinesischen Kultur ist“, so sagte Qin Xiaona, Direktorin der Tierschutzgruppe Cawa, „doch das ist es nicht“.
Die Gegner des Festivals weisen zum einen auf die große Tollwutgefahr hin. Viele der in Yulin angebotenen Hunde kommen nicht aus Zuchtbetrieben, die es auch gibt, sondern sind Straßenhunde oder ihren Besitzern entführt worden. Doch es sind vor allem die barbarischen Bilder, die nicht nur bei Tierschützern, sondern auch in der chinesischen Bevölkerung den Widerstand gegen das Festival schüren. Bilder von Hunden, die in viel zu kleinen Käfigen zusammengesperrt sind, sind dabei noch das Harmloseste. Viele der Tiere werden auf bestialische Weise geschlachtet oder gleich lebend in den Kochtopf geworfen. Adrenalin soll angeblich das Fleisch der Tiere schmackhafter machen. Quelle: tagesspiegel.de

Schon Wochen vor dem diesjährigen Hundefleischfestival haben Tierschützer weltweit elf Millionen Unterschriften dagegen eingesammelt. Aktivist Peter Li vom internationalen Tierschutzverein Humane Society International (HSI) sieht das Fest „als Schande für eine zivile Gesellschaft“. Er rettet seit Tagen nicht nur Tiere aus den Fängen der Schleuser, sondern will vor allem ein neues Tierschutzgesetz, damit in Peking der Tierquälerei endlich ein Ende gesetzt wird. Immerhin zeigt sich die Lokalregierung von Yulin inzwischen etwas problembewusster. Allerdings fürchtet sich die Polizei in der Stadt vor allem vor Protesten der Tierschützer. Und diese werden immer mehr.

Quelle: https://claudia2902.wordpress.com/2016/06/22/hundefleischfestival-in-china-brutal-geschlachtet-und-als-delikatesse-angeboten/

 

 

 

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