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„Ins Land gebaut“: Südtirols Baukultur in Nahaufnahme bei den „Tagen der Architektur“

21 Aprile 2016

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„Ins Land gebaut“: Südtirols Baukultur in Nahaufnahme bei den „Tagen der Architektur“

Dorfhaus St. Martin in Passeier

„Ins Land gebaut“: Südtirols Baukultur in Nahaufnahme bei den „Tagen der Architektur“

Bizarre Felsen, schroffe Schluchten, aber auch sanfte Hügel und breite, sonnendurchflutete Täler sind prägend für Südtirols Landschaften. Nur das? Nein: Denn seit jeher betätigt sich auch der Mensch als Baumeister der Landschaft, und davon sind Bauwerke jeder Art und aus jeder Epoche bemerkenswerte Zeugen. Die „Tage der Architektur Südtirol“ vom 20. bis 22. Mai gewähren einen besonderen Blick auf Südtirol. Unter dem Motto „Ins Land gebaut“ gibt es geführte Touren zu urigen Bauernhöfen und modernen Privathäusern ebenso wie zu markanten Hotels und öffentlichen Strukturen.

„Für die diesjährige Ausgabe der Tage der Architektur war es uns ein Anliegen, Gebäude auszuwählen, die in einer besonders eindrucksvollen Beziehung zur einzigartigen Südtiroler Landschaft stehen“, sagt Carlo Calderan, Präsident der Architekturstiftung Südtirol. Drei Tage lang geht es, aufgeteilt in neun verschiedene Touren, zu insgesamt 40 Objekten in ganz Südtirol.

Ein Beispiel für die Beziehung zwischen Landschaft und Architektur ist das Chalet La Pedevilla in Enneberg/Gadertal. Das Einfamilienhaus wurde 2013 von den Architekten Alexander und Armin Pedevilla fertiggestellt und entspricht dem Klimahaus Standard A. Das Objekt besteht aus zwei Baukörpern – aus dem Wohntrakt und dem mietbaren Chalet. Das Chalet ist die erste Etappe der Tour „Von den Viles in die Welt“ am Sonntag, 22. Mai, durchs Gadertal. Im Anschluss daran begleitet Architekt Stefan Taschler die Gruppe in das Jagdhaus Tamersc, das „Refugium im Wald“ von EM2 Architekten, und in das Atelier des ladinischen Künstlers Lois Anvidalfarei von Architekt Siegfried Delueg, wo ein Jazzkonzert den Tag beschließt.

Ein spannendes Kontrast-Programm bietet das moderne Dorfhaus in St. Martin in Passeier von Architekt Andreas Flora, eine von vier Stationen der Tour „Mit dem Land bauen“. Der öffentliche Bau wurde 2013 vollendet und vereint zeitgenössische Architektur mit alpiner Dorfkultur.

Eine Ganztagestour im Zeichen eines für Südtirol sehr prägenden Wirtschaftszweiges führt in insgesamt sieben Etappen durch Gröden: „Vom Tourismus gebaut“. Öffentliche Neubauten – darunter technische Anlagen wie die Seilbahn Dantercëpies in Wolkenstein – fügen sich in die Naturlandschaft ein und gestalten sie neu mit. Die von Architekt Rudolf Perathoner geplante Seilbahnanlage ist am Freitag, den 20. Mai, eigens für die Tour geöffnet.

Dies sind nur einige der rund 40 Bauwerke, die in insgesamt neun geführten Touren präsentiert werden. Die Touren sind ab sofort buchbar. Informationen zur Anmeldung und zu den einzelnen Touren gibt es auf der Webseite www.tagederarchitektur.it.

Unter www.suedtirol.info/archapp gibt es Südtirols eigene Architektur-App für iOS, Android und Windows Phone zum freien Download. Die App zeigt Sehenswertes in der Umgebung auf und hilft auch bei der Planung von individuellen Touren.

Die Tage der Architektur sind eine Initiative der Architekturstiftung Südtirol in Zusammenarbeit mit IDM Südtirol. Unterstützt wird die Veranstaltung von LVH – Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister, HGV – Hoteliers- und Gastwirteverband, Südtiroler Volksbank, Erlacher Innenausbau KG, Schweigkofler Bau & Immobilien und dem Südtirol Jazzfestival.

 

 

 

 

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