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DAS „FESTIVAL DELLE RESISTENZE“ AM BRENNER

20 Aprile 2016

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DAS „FESTIVAL DELLE RESISTENZE“ AM BRENNER

DAS „FESTIVAL DELLE RESISTENZE“ AM BRENNER: EINE VORSCHAU IM ZEICHEN DER SOZIALEN SCHNEIDEREI

Vor dem offiziellen Beginn des „Festival delle Resistenze contemporanee“ 2016 am Matteotti-Platz in Bozen und nach der Vorschau am Meran fand am Dienstag, 19. April eine weitere Vorschau am Brenner statt, wo unter anderem über Migration gesprochen wurde.

„Geteilte Grenzkulturen und -geschichten“: Unter diesem Titel stand die zweite Vorschau des „Festival delle Resistenze contemporanee“ 2016, die am Nachmittag des 19. April im Prenner Haus am Brenner stattfand. Zu diesem Anlass wurde das Projekt „Tessuto Sociale“ der sozialen Genossenschaft Atelier vorgestellt, einem der 12 Gewinnerprojekte der diesjährigen Ausgabe der „Piattaforma delle Resistenze“.

Das Treffen wurde von der Präsentation des Projekts durch dessen Koordinatoren, Francesco Tancredi und Caroline Leitner der Genossenschaft Atelier, eröffnet. Am Projekt nehmen 10-15 Frauen verschiedener Herkunft (aber hauptsächlich aus Pakistan), die am Brenner leben, teil. In Laboratorien der Handarbeit (Schneiderei, Stickerei, Strickerei) entwickeln sie die Bindungen der Gemeinschaft und kreieren neue Produkte, indem sie die lokale Tradition mit ihrer eigenen verbinden. Vor über 40 Zuschauern wurden die Modelle, an denen die Schneiderei arbeitet und welche die Südtiroler Kultur mit jener der teilnehmenden Frauen verknüpfen, präsentiert. Nachdem Andrea Brandalise, der Koordinator der „Piattaforma delle Resistenze“, die Inhalte des breit gefächerten Kulturprojekts beschrieben hatte, folgte ein Konzert zweier Liedermacher: der Marokkaner Omar El Afrah und Francesco Tancredi. Begleitet von ausgezeichneten Musikern präsentierten sie Lieder der afrikanischen und italienischen Traditionen über das Thema der Migration und des Aufeinandertreffens. Das musikalische Intermezzo stieß im Publikum auf große Begeisterung, vor allem bei den Kindern, die im Raum zu der Musik aus verschiedenen Ländern tanzten. Der Abend wurde von einem von den Frauen der Schneiderei vorbereiteten Buffet abgerundet. „In eine Grenzstadt“, kommentiert Andrea Brandalise, „die mittlerweile entvölkert ist, bringen die neuen Bürger mehr Leben und haben uns einen neuen, multiethnischen Kontext fühlen lassen, der bereichernd ist und Potenzial hat.“

Ein Atelier namens Brenner: Was ist das Projekt „Tessuto sociale“?

Die Erschaffung eines Unternehmens als Förderung von Gemeinschaft: Dies ist die Überzeugung der sozialen Genossenschaft Atelier aus Brixen, welche ein Projekt am Brennerpass voranbringt, das es sich zum Ziel gemacht hat, sowohl italienische, als auch ausländische Frauen in das Unternehmertum einzuführen.

Das Projekt geht in zwei Richtungen: Produktion und Kreation. Im ersten Fall spricht man von Anfertigung ‚auf fremde Rechnung’, das heißt, die Frauen vom Brenner werden Taschen herstellen, die in einem Geschäft in Sterzing und an anderen, noch zu definierenden Orten. Die kreative Richtung hingegen sieht die Schaffung eines hochwertigen Produkts vor, welches die traditionellen Techniken der Frauen mit einem traditionellen Südtiroler Produkt verbindet.

 

 

 

 

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